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Zweiter Band.
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Systemlehre. Diklinoedr. System. Cap. II. 97

Theilgestalten einer monoklinoedrischen, so sind auchdie vier Theilgestalten einer dildinoedrischen Pyra-mide in ihrer Erscheinung von einander völlig unab-hängig, weshalb wir erwarten können, den vollstän-digen diklinoedrischen Pyramiden in der Natur ebenso selten zu begegnen, als den vollständigen mono-klinoedrischen Pyramiden.

Nächst den Pyramiden giebt es noch in diesemSysteme verticale Prismen von rhombischen Quer-schnitten, welche einfache Gestalten sind, zweier-lei geneigte Prismen von rhomboidischen Quer-schnitten, welche dimerische, aus zwei Ilemiprismenzusammengesetzte Gestalten sind, und endlich diedrei, den Coordinatebenen entsprechenden Flächen-paare des Systeines.

Zweites C ap itel.

Von der Ableitung der diklinoedrischenGestal ten.

§. 486.

Grundgestalt.

Dieselben Gründe, welche uns im monoklinoedri-schen Systeme bestimmten, den Ableitungen eine voll-ständige monoklinoedrische Pyramide zu Grunde zulegen, nöthigen uns, auch für die Ableitungen diesesSystemes eine vollständige, mit allen vier, im Gleich-gewichte ausgebildeten Theilgestalten erscheinende Py-ramide als Grundgestalt anzunehmen. Wir setzen alsoirgend eine dergleichen Pyramide von dem Verhält-nisse der Hauptaxe zur grösseren und kleineren Ne-benaxe = a'.b'.c, und den schiefen NeigungswinkelnB und C, und bezeichnen sie mit.IK. Da nämlich indem Zeichen der Grandgestalt die Zeichen aller vierII. 7