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2 (1899) Die fremdländischen Weichfutterfresser ... / Russ, Karl
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Die Hühnervögel.

körpers gelbbraun; Kröpf und Seiten mit weißen, schwarzumsäumten Flecken. Sie ist inMeriko und Guiana heimisch und kommt nur höchst selten lebend nach Europa. Im I. 1865gelangte sie in den zoologischen Garten von London. H-mb-nwachlel. ces«te-i voiiu. Coii-

Die Lchopfwachtclll s6allipsplg., ss'aA/.s sind in Gestalt und Größe den Baum-wachteln gleich; ihr Schnabel ist etwas schwächer; Flügel kurz, gewölbt und gerundet, vierteund fünfte Schwinge am längsten; Schwanz etwas länger; auf dem Kops mit aufrechtstehenderHaube, welche aus 2 bis 12 Federn gebildet wird, die am Grunde sehr vcrschmälert, ander Spitze breit und sichelartig nach vorn übergebogen sind. Haube beim Weibchen kleiner.Von den wenigen in Amerika heimischen Arten wird nur eine häufig bei unseingeführt und viel gezüchtet, und mit ihr sind auch bereits Einbürgerungsversuchegemacht worden. Einige andere Arten kommen nur sehr selten auf den Markt.Jnbezug auf die Liebhaberei für die hier in Betracht kommenden Arten gilt das-selbe wie für die Baumwachteln.

Die kalifornische Schopfmachtei s6oturnix ealikorniea, V/rw.j.

Ein schöner Hühnervögel, der von unseren Liebhabern gern in der Vogel-stube in einem Pärchen mit gehalten wird, bietet er zugleich den Vortheil, daßer jederzeit zu mäßigem Preise im Handel zu haben ist. Das Männchen har eineschwarze Haube von der vorhin beschriebenen Gestalt; die Stirnfedern sind gelb mit schwarzemSchaft; Stirnbinde und Augenbrauenstreis weiß; Oberkopf dunkelbraun; Nackenfedern ver-längert, blaugrau, mit schwarzem Schaft und Saum und an der Spitze mit je zwei weißenPunkten; Rücken und Flügel olivenbraun; Schwingen braungrau, Armschwingen gelblich ge-säumt ; Schwanzfedern grau; unterer Theil des Gesichts und Kehle schwarz, von weißem Bandeumgeben; Obcrbrust blaugrau, Unlerbrust gelb, jede Feder Heller gespitzt und schwarz gesäumt;Bauchmitte braunroth, jede Feder dunkel gesäumt; Seiten braun, breit weiß schastslreifig;Unterschwanzdecken hellgelb, dunkel schaststreifig; Augen dunkelbraun; Schnabel schwarz; Füßedunkelbleigrau. Länge 24 Flügel 11 °>». Schwanz 9 Das Weibchen hat eine kleinereHaube; Stirn schmutzig weißbraun gestrichelt; Scheitel braungrau; Kehle bräunlichgelb, dunklergestrichelt; Brust schmutzig grau; übrige Unterseite blasser und die Zeichnung undeutlicher; derrothbraune Bauchfleck fehlt. Ihre Heimat ist Kalifornien und Oregon. Sie lebt alsStandvogel, der nur wenig streicht, in Waldungen, buschreichen Ebenen und anebensolchen Hügelabhängen, doch besucht sie auch Felder, Wege und Weingärten.Ihre Nahrung besteht in Sämereien, Gras, Beren und Kerbthieren. Abendsfliegen sie gemeinsam zur Tränke und ebenso übernachten sie gemeinschaftlich aufBäumen. Bei Tage bäumen sie nur auf, wenn sie von Hunden verfolgt weiden.Die kalifornische Schopfwachtel vermag schneller zu laufen als die virginische undentzieht sich dadurch leichter als jene der Verfolgung. Im März lösen sich die Flügeaus, die Pärchen sondern sich ab und wählen ihre Nistplätze. Die Hähne führen eine ArtLiebesspiel auf, indem sie sich vor den Hennen verneigen und sie umtanzen, unter fort-währendem Kichern und Plaudern. Etwa zu Anfang Mai scharrt das Weibchen unter einemdichten Busch oder am Fuße eines Baumes, auch in einem Gras- oder Krautbüschel amBoden eine flache Mulde und legt sie mit wenigen dürren Blättern, trocknem Gras oderWürzclchen aus. Das Gelege besteht in 12 bis 16 Eiern, welche aus gelblichem oder grauv-ißem