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von dcn Profeten in der heiligen Schlifft aufgezeichnet ist / bis auf einige Zeit vor Christi Ge-bührt sied zugetragen haben/ in sich enthalten nämlich besonders wie das Voick Gottes voneinigen Syrischen und Egyptischm Königen/ in dererr Mitten es gewöhnet/ verfolget und sehrangefeindet worden. WaSabcrdie übrigen Geschichten anlanget/ die wederinderH. Schlifft/noch in diesen drey Büchern der Maccabäer vorkommen; so hat sich ein Jüdischer Fetd.Hcrr /genannt / der in dem letzten fatalen Krieg / darinnen Jerusalem von den Römern vei -störet ist / gedienct / daran gemacht/ und diese Geschichten bis auf solche Zerstörung in einerOrdnung selbst von Anfang der Welt an aufgeschrieben / und also der Kirchen GOtttS durchdiese seiln Arbeit einen sehr nützlichen Dienst geleistet.
Wie NUN der HErr Mssey seine Wege hak rvisscn tassen / und die Wnder^srael sein Thun;Ps. ivz/ 7. welches vesonders m dem Gcjey oder den süns -Düchern Mosch geschehen: so harer sol-ches ferner den Profeten / Josua / Samuel / Esta und Nehemia / und wer auch ferner die Schrei-derdieser hisiorWen Bücher rnögen gewesen feyn/ gethan/ und durch sie feine fernere Wege undThun stimm Volck Jstael aufzeichnen lassen/ und also folglich auch uns seinem Volck aus denHcydm unter dem N-Teft./ daß wir diese Wege GOttes unter feinem vormaligen Volck imA. Test. zu unserem Unterricht undWamung wol mögteu ersehen und erkennen lernen; dieweilGOtt iunnergehcn wird die alten Wege / wie es so eigentlich heisst Habac.z/6. Unduachdemdas heMige Christenthum meistentheils von Königen und einzelen Regentm regirt wird / wenigeaber in freyen Republicken leben/ wie die Gestalt des Dolchs Israel einigermassen unter den Rich-tern gewesen: so sollten sie auch mit ihren Regenten diese Wege GOttes unter dem Volck Jstaelwol zu Hertzen nehmen/ wie GOtt die frouimen Könige / die nach seinem heiligen Willen zu re-giren sich bestrebet/ durch stium heiligen Geist loben lassen > dast sie waren gewesen Männer nachseinem Hertzen/ daßsiegethau was recht gewesen instinenAugenwieDavid/ i-Kön.is/1 i.dasiihr Hertz vollkommen gewesen Mit dein HErm ihr lebcnlang: v. 14. rc. re. daher ihnen dannGOtt wider alle ihre Kinde geholffen / und ihre Wcrcke ihnen hat gelingen lassen. Hingegenaber/ wann die Könige gottlos gewesen / und das Dolch zur Abgötterey verführet/ daß daherdas Dolch gethan was böse ist gewesen m den Augen des HEmr / und daß sie denselben hiermitzmnZom gcreitzet/ r.Kön. 14/ 22.2. Chrom 12/ r. und die Söhne oder Nachfolger gewandeltrnauen Sünden ihrer Vater und Vorfahren / i.Kön. 15/z. welches unter allen Königen in Is-rael geschehen/ daß da kein einziger das Lob eines recht.beständigen frommen Königes davonge-tragen : wie dann GOtt mir allerley verderblichen Kriegm und sonsten allerley LanbPlagen sieheimgesucht; -.Kon. 14/25. rc-rc- bis er endlich die beyden Reiche zerstöret / daSReichZudaaber endlich nach der Babylonischen Gefängniß wiederaufgerichtet / bis zurZukunfft seines lie-ben Sohns ins Msth/ nach dessen Vecwerffung er abermals auch dieses Reich Juda qäntzlichhatzerstören lasten / und das Reich seines Sohns unter denHeyden aufgerichtet: die aber auchalsdann und nun mit ihren Königen diesem ihrem einzigen König aller Könige mit ihren Unter-thanen tu aller Furcht dienen sollten / damit sie nicht feinen schweren Zorn zuletzt noch vielmehrempfinden müssen / der über alles gottlose Wesen und Ungerechtigkeit aller Regenten und ihrerUnterthanen / die die Wahrheit in Ungerechtigkeit aushalten / aufwachen /. und'alle uhralte Ber-ge/welches die alten Königreiche sind/ zerschmettern / und die Hügel von der Well an / welchesalle Furstenthümer und Herrschaffmi sind / unter seine Macht beugen und verftören wird.Ps.2/ 5.9. Habac. z/ 6-Röm.r/ !8 Dan.2/44-
ES fft aber auch ferner sehr bedencklich/ wie GOtt alle diese feine Wege und sein Thun un-ter seinem Volck in gewisse Zeitläuffe abgetheilet / deren Jahre bey ihm sind bestimmt gewesen/und nach deren Verlauf sich hernach geäußert haben / oder auch vorn H. Gelft sind durch dieProfeten in einer ganßen Summa angezeiget worden. Womit er dann ferner hat lehren wol-len/ wie er auch die Zeit des Reichs seines lieben Sohns unter dem Creutz und Leiden in ge-wisse ZcMLäuffe abgetheilet/ deren einer aufden andern folgen wird / bis das herrliche Reichseines Sohns mit Zerstörung aller dieser Welt- Reiche hereinbrechen wird. Auf welche Zeit-Misse wir dann auch fleißig Acht haben sollen/ daß wir mit den besondern wahren Gläubi-gen bey der ersten Erscheinung Christi in feiner schwachen Menschheit / die damals auf denTrost Israels Luc. r/15. nämlich anfdas Reich GOttes/ gewartet/ Luc- 2z/ 51. auch nunnach der Erscheinung zu seinem Reich/ 2. Tim. 4/1. Ossenb. n/15- die eher mögte vorhan-den seyn / als sichs der gröfte Hanse/ selbst der Frommen / einbildet/ uns mit sehnlichemVerlangen strecken / dahin wenden/ und aufdiese herrliche Offenbahrung der Kinder GOtteswarten sollten. Röm. 8/19.
Es sind aber dieser Zeie-Läusse im A- Test. Glebm/ deren man gleichermaßen im N. Test.eben auch so viele bemercken kan. Welches dann die geheimnißreiche Zeit ist/ die GOtt/ wie zuErschaffung der ersten Welt/ die in Sieben natürlichen Tagen/ da der siebende Tag das LobGOttes hervorgebracht/gleichsam zubereitet und in den Stand ist gebracht worden/ eben auchin so vielen geheimnißreichen Tagen der bestickten Zett-Läusse zu Erschaffung des neuen Him-mels und der neuen Erde verordnet hat/ woraus einmal das vollkommene und in alle Ewig-keit