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Deutsche Rechtsalterthümer / von Jacob Grimm
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14
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14 einleilung. formen, tautologie.

fein. Allein die macht und nolliwendigkeit des tanto-logifchcn ausdrucks in unterer rechtslprache erltrecktficli viel weiter. Der gedanke des eilten worts wirddurch den gleichen oder verwandten eines zweiten undtlritten, wenn fchon diefe weder alliterieren nach reimen,wiederholt. Der ganze fatz gewinnt damit erhöhten,belebteren finn und mehr Harke und feliigkeit. Mitunterfeilen aber auch in dem zweiten und dritten wort be-ltimmle befonderheiten hervorgehoben werden. Es iltnoch erforderlicher als bei den alliterationen, belegenicht zu fparen. Ich theile alle diefe tautologien inzweigliedrige und dreigliedrige.

Zweigliedrige form.kraft und macht.

'büße u. wandel. Kopp n. HO. (a. 1458)

Wandel u. büße. Haitaus 2027ker und wandel.wechfel und taufch.

wechfel und kud. Wenk 2. nr. 431. (a. 1531)

voghet ende mombair. Haitaus 1373.

kraft u. macht. Oberurfel. w.

hülfe und Heuer. ITaltaus 1743.

mit volburt und willen. Wigand 229. 232*

krodt oder fchade. Wenk 2. nr. 322-

mit hand und inund.

mit torve u. twige. Kindl. 1, 46. 86. (a. 1385. 1400)

umb lilver noch gold. Kindl. 1, 416. (a. 1531)

raub und nähme.

fchub und tag geben.

truwe und holt. Ebersh. halb. 365*.

licher und gewis.

feft und dauerhaft.

deutlich und verttändlich.

fchuldig und pflichtig.

kurz und klein.

kurz und rund. Ilaltaus 1567.

ganz und gar. all und geheel. Kindl. 1, 644«

gerwe und frilich. Wratzhofer dingr. 394*. ..

alinc u. altomale. Kindl. 1, 23. 24- (a. 1353*)

vaken u, vele. Kopp nr. 3* (a. 1<*82)

fo dicke u. vake. Walch 8. 18-

fein u. bleiben, wefen u. bliven. Kindl. 1, 26-

quid ind vri lin ind wefen. Kindl. 1,373- (a. 1338)

geyeu u. doin. Wigand 553.