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Deutsche Rechtsalterthümer / von Jacob Grimm
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182
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182 einleitung. fymbole, Jtein. faden.

Hören und zu hemmen. Volksfagen handeln genug voni'olchen feinen (deutfche lagen nr.-198. 199. 200- vgl.Pertz mon. 1, 372.)« Hängt damit zufammen, daß esnach falschem recht befchimpfte, einen ltein über einesdach zu werfen ? ( lapidem fuper tectum jactaverit inülius contumeliam. lex fal. 77, 1.)

F F. Faden.

Symbolifch zu binden reichte ein zwirns oder feiden-faden hin. Dies kann icli zwar nicht aus der ältelienzeit darthun, aber aus manchen gebrauchen der mitt-lern. Nach dem Cölner hofrecht (fec. ± 2.) wurde eingefangen gehaltener dienltmann des erzbifchofs mit einembloßen fadenzug eingefperrt s quodli unus allerum prolibitu fuo line jnliitia occiderit. ... couviclus in potetta-tem domini fui judicabitur; kann er lieh nun binnenjahr und tag mit des getödteten freunden nicht abfiti-den, tune advocatus colonienlis et camerarius eurn incamera, quae proxima eit capellae recludeut. lic autemrecludetur: filu/n Itammeum ( 1 . ßamineum) de polte adpoltern per medium oliii teudetur et in utroque fineligillum cereutn appendetur, et cum fol in mane orlusfuerit oliium caxnerae aperietur et usque ad occalüm, folis apertuiu ftabit. nachts wird von innen gefchloßen,befuchende lind zulaßig: ita tarnen ut ingredifentes etegredienles filum et figilla nec ruinpant, ne<|ue laedant.Kindl. 2, 73. 74. Ähnliches enthält das Hildesheimerfiiftsrecht: were ok, dat en deneltmann des hillcopeshukle vorlore ... he fcol an line kemenaden körnen, deleol men beiluten mit enerae jidenem vademe , dar nefeal he nicht ut körnen , he unlrede fek der i'cult mitminnen eder mit rechte, Bruns beitr. p. 1(12. Auchwerz, das; ein fchultheiß ußblibe und die geeichte ver-fiunete, fo lal er ein phaut gehen u. man iäl in fetzenin unfers hnrru des apts liof und in binden mit eimefehlen faden und in fchalzen vor ein phunt phengeund eiu helbeliug. SeligenLiätter fendrecht. Ein folches.binden mit leide wird auch bei der Zulieferung' ichäd-Jiclier niCnfclien (vagabunden) beobachtet. Das gotshauszu Jtol ([in Raierii) hat auch die recht, ob fach war daßein fcheiJIich menlch herein in die hofmark käin, feiIran oder man, fo niag des gotshaus lichter nach feinemleih und gut greifen und in annenien und bewarcn undfol das flau dem landrichler kuiil. und zu wißen tun,wie er einen fokhen nienfchen hah, das er käm, er