Jtanä. knechte, leibl. Unterwürfigkeit. 345
doch wael doegdelijk (befcheidenllich) flaen. Noch langezeit erhielten lieh unter dem volk parömien wie fol-gende: er iit mein eigen, ich mag ihn .ßeden oderbraten, d. h. icli kann mit ihm umgehen wie ich will. —Aus dem großem recht über leben und tod folgt dasgeringere leiblicher Züchtigung und feßelung. Grau-fain ich lagen hieß im Norden thrälberja (kuechtifchfchlagen), hüdlletta llagellare, liüdttroka futligatio. vgl.Calonius p. 69 .
hördum mik höggum keyrdi. Stern. 212 bklagt Gudrun von ihrer hausfrau ; den vindiciertenkueebt empfieng der herr mit einem halsfchlag: fvennehe ine veilücht hevet, fo fal he lik liu underwindenmit enem hahjlage , of he wil. Sfp. 3, 32. fchwäb.landr. 291, 4. Schilter; vgl. oben f. 76• die maull'chellefür die tranfcornali. Daß knechte u. gefangne oft inketten und band lagen, beweifen genug Itellen: ferrovinctus. lex Viiig. IX. 1, 2; fengo J>eir Gunnar ok iJidtor fetto ok bundo faftla. Stein. 246 b ; haptr er nü ibiindom. Saarn. 248“. Nach Ruprechts rechtb. von 1332(Weltenrieder beilr. 7, 172) kann ein herr leinen unge-treuen knecht, will er ihn nicht in eiferne bande legen,unter ein faß ltürzen, einen käs und einen laib und ei-nen napf waßer oben darauf fetzen und ihn io liegenlaßen bis zum drillen tag. Kriegsgefangne müßen: liehzoumen lan, ihre hände werden: in zoum geüageu.iiiterolf 90»- b.
5- der knecht darf lieh nicht von dem grund und bo-den entfernen, den ihm der herr arigewiefen hat; feinherr folgt ihm nach, fordert ihn zurück, vindiciertihn, wie eine fache *), der freie darf gehen wohin erwill, der knecht muß bleiben und dahin gehen, wohinder herr will: ire debet, quoque libi jubetur. Saracho-nis regillr. p. 10. §. 145-; mancipium, quod equitat quo-cunque libi jubetur. Wigands ai chiv bd. 2. lieft 2. p. 21«Heide Itellen fallen fchon ins mittelalter und beziehenlieh auf einzelne mancipien, nicht auf ganze claffen die-nender. Deutlichei' itt folgende, betiirnmung: me ill be-ret, das kein eigenman odir underleße lieh riirgen wen-den adir keren fal mit libe adir gude undir keinen an-dirn hern; wer das virbreche, [ulte virfallin lin mit libeu. gude. Elior kl. fchr. 1, 240 («• 1455)- Doch waren
(lies nach folgen des herrn ift das gr. ’dytuf » %yew «?{ Sot/Af#«*,Meier uud ScUomaun att. i»roc.