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Deutsche Rechtsalterthümer / von Jacob Grimm
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594 eigen, fahrendes, vieh. freiheit.

2, 468 b : aut oßendat ßgnum de corio aut juret. IcxBajuv. 14, 1. 3: tarnen ralio eit, ut praebeat facrammtaitle qui commericlata (animalia) tüfeeperat, quod non peri'uaiu culpani neque per negligentiam mortua confumplalint, et reddat coriurn.* *) Auf den bildern zum 81p.taf. 15, ±. ill dargeltellt, wie das feil des uingekommnenthiers, und taf. 16, 2- 3* wie der leichnam und das feilgebracht wird, hier wulie der bildner mehr, als ihmfein text angab , denn Sfp. 2, 48. 54. 3, 5 enthaltennichts davon. Wohl aber andere fäclif. rechtsbiicher,z. b. das Hamburger ftadtr. von 1497 (Walch 6,78):llervet perd efle quik dat geborgel is, de man bringede hat vore u. wefe ledig; Olrichs rigifches r. p. 136:Itervel perde edder vee, de borgen bringen de hatumle bliven leddich; Rugian. 169: der wenuer muß dasfeil des geßorbnen lamms überbringen. Auch dasallnord, recht kennt den gebrauch, der hirt mult fürdas vom wolf geraubte vieh bulle zahlen, geht ihr aberledig, wenn er ein ßiiek des zerrißenen thiers vor zei-gen kann. Vellg. rätl. 8, 4. 5. Geräth ihm ein vieh inden lümpf und kommt um, fo ioll er feinen ßab dabeißecken , ihm feinen hut oder die kappe unters hauptlegen oder reifer unterlegen, zum Zeugnis, dalt es ohnefeine fahrläßigkeit gefcheheii ilt (ligger fa i dya döt,tha fkal hirdingi Itaf lin lios Itingä, hatt fin undir liovodlaggiä ellar kapu, ellar ris undir brytä; ther fkulu vitnihara, at vangömflä lians gek ther eigli at.) Vellg. räl.l.8, 6. 13er miether füll die haut des geliorbnen pferdsbringen. Erichs fchon. gefetz 6, 4.

6. die weist Immer enthalten einige merkwürdige beflim-mungen darüber, wie weit die nausthiere recht haben,d. h. freiheit zu gehen und zu lliegeu. eue fchneewittefafelfngge mit ihren feven fclmeewitten jungen beer-ferken wifen lie, dait lie recht liebben, war Ile kombt.Benker heideur. §. 14 (vgl. oben 1.261.) Wo aber einerfein hof ziemlich befriedete vor kiihen u. pferden, Uügealsdann ein gans hinüber, die iiünde ihr ebenteuex - .Iiernbreilinger w.; ich frage, wie lange ein gans ge-

Vanetung. §. aus dem unf. des 11. jh. (WilV. p. 118- Cancianl295vgl. Phillips p. 151, der des Wilkius liuulole iiberf. richtigverbeßert hat.

*) zufatz zur 1. Yiftg. V. 5> 1 aus welcher die kairifchc Ver-fügung funli entlehnt ill.