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gedinge. wette.
5. Wette, außer der allgemeinen bedeutimg von fpon-lio und der bel'ondern von piguus, hatte auch die nocheingeschränktere, heule allein übrig gebliebene vonalea *); die dingenden fetzen gut, frei heit und felbß dasleben auf uiigewifTen erfolg, der von einem fpiel,von einem lauf (wettlauf, vgl. Nib. 914. 3), von Vollen-dung einer arbeit oder von andern umßänden abhieng.es war nicht nöthig, daß beide theile dalfelbe felzten,einer durfte höheres, der andere geringeres verwetten.Eine hierher gehörige Helle des Tacitus ilt f. 327 ange-führt. In den fugen und liedern kommen viele lallevor, Vilk. faga cap. 21 wetten Velent u. Amilias, wervon ihnen das ließe geräth fehmieden könne und fetzenihr liaupt zu pfand; Loki weitet um fein haupt mit demzwerg ih’ockr über die Verfertigung von drei kofibar-keiten, als Loki verliert und der zwerg den vertrag er-füllen will, begegnet ihm jener mit der einrede, daß erdas haupt, nicht den hals habe **), worauf ihm Brockrden muud zufammennäht. Snorraedda p. 130-133. Auchum gelang und liedervveisheit wurde gewettet: haufdivepja um geffpeki. Sami. edd. p. 33 b - Morolf beimfchachfpiel mit der köuigiu fetzt fein haupt, lie aberdreißig mark goldes dagegen. Mor. 13 a . Es iß Zeichender üttenmilderuug, daß fchon untere altelten gefelzekeinen aulaß finden, der gefährlichen wellen zu erwäh-nen; zu der zeit, wo es den treubrüchigen fchulduerdas haupt koßete, mag es dem wettefälligen fpieler anden hals gegangen fein.
fponfionem, quam Longobardi gaudias (1. guadias) vocant.Placentini luiuina codicis. Mogunt. 1536- p.129-
**) ähnlich der gegen den fleifchfchneideudeu juden geltendgemachten, daß er nur fleifch, nicht das blut habe.