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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Z2 Dritter Abschnitt.

Tal-.ll. . §- 3A

, Wir wenden uns nunmehr» wieder zum Entwurf unsers da »als, um sol-chen voü einem Ende zum andern ununterbrochen durchzuführen.

Es ist tz. 29. gesagt, daß die Besichtigung und das Nivellement ergeben,daß der Canal von si. bis L Fig. 1, in einem größteuthcils niedrigen Bodenherausgezogen werden müß, und die links bestndliche Anhöhen und andere Um-stände machen es nothwendig, daß er von A, als dem erwählten Punkt, wö erin dem Fluß einmündet, nicht iu einer geraden, sondern in einer ihm angewiese-nen gebrochenen Linie, bis nach L gesichtet wird. Ferner haben wir tz. iZ. dieUrsachen angezeiget, warum es gerathen ist, ohnweit dem Eingang des-Canalsin dem Fluß eine Schleuse anzulegen. Hier wurde dieses um desto nothwendiger,Weil man an dem Canal einen Hafen nebst einen Werft anlegen wollte, der,da dessen Wasserspiegel, nm das Gefalle der Schleuse ^ 6 Fuß hohem zu lie-gen kömmt, man eben so viel an der auszngrabenden Tiefe ersparet, und welchesfast noch wichtiger, ihn dadurch gegen alle Überschwemmung sichert, wenn derFluß im Winter oder bey andern Ereignissen über seine Ufer tritt, oder hochWasser führet.

Ein solcher Hafen ist von sehr großem Nutzens weil die Güter, welcbe so-wohl den Fluß herauf, als durch den Canal hier ankommen, und auf derAye an andere Örter verfahren, oder auch in der Stadt niedergelegt und einigeZeit aufbewahrt werden sollen, hier sehr bequem aus den Schissen gleich ausdie Wagens geladen werden können; oder auch umgekehrt, die zu Wagen an-gekommenen Waaren, in die Schiffe ohne viele Umstände einzuladen sichernÜberdem findet eine beträchtliche Anzahl Schisse, bey Sturm und Überschwem-mung, Schuß und Sicherheit, und können allenfalls hier auch überwintern-Im rgtcn Abschnitt soll der Bau eines solchen Hafens, mit allen dazu gehöri-gen Gebäuden, , weitläuftiger ausgeführt und erklärt werden.

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Nicht allein die Höhe des Bodens bey ^ bestimmt das Gefalle dieser er-sten Schleuse, sondern auch der natürliche Wasserspiegel des Flußes oder Bachs,der bey I den CaNäl durchschneidet. Denn wenn die oberhalb bey'Bartum bA