Entwurf eines Eauals. ZZ
^gme Mühle in unverändertem Zulande bleiben soll, und es dieserwegm nicht Lab.angehet, den Fluß bey I über sein natürliches Niveau aufzustauen, so muffe die-!ks Niveau für die Hohe des Voasserspiegels 'von dem Theile deö Eanals zM--^chen I und der Schleuse A angenommen, und ihr Gefalle darnach -boßimMLwerden. Diese Höhe des ^Wasserspiegels wird, so lange cö einigermaßen vor-cheilhast iß, hier bis zur Schleuse I. beybehalten. Zwischen ^ und K muß, We-izen des nach der Stadt gehenden Weges, eine Brücke über dem Canal gelegtwerden. Am besten würde eine doppelte Zng- oder Drehbrücke anzubringen seyn,ü^eil hier der Boden nur 4 Fuß höher als der Wasserspiegel des Ca»als iß;lNithiu wenn eine steinerne Brücke angelegt werden sollte, unter welche beladeueUnd unbeladene Schiffe frey durchgeh», solche sehr hoch werden, und lange Aus-fahrten erfordern würde; deren Bau sowohl als die Unterhaltung sehr kostbarausfallen möchte. Hieven an seinem Ort ein MehrereS.
§. 36 .
Alle ßumpfe Winkel, wie der bey ll, Müssen an ihrer Spitze gebrochen oderabgerundet werden, damit steh die Schiffe nicht klemmen und ins Ufer treiben,sondern sich allgemach und bequem drehen können. Hierüber etwas festzusetzen,fand ich es nicht unnütz, diese, bey der Ausübung nicht unwichtige Sache, krigo-Uometrisch zu berechnen, und die Resultate, welche ich der Kürze wegen nur her-setzen werde, mit der Erfahrung in Übereinstimmung zu bringen.
Selten wird man dergleichen Winkel ffnden, die unter 99 Grad ßird, undsobald solche igo und mehrere Grade halten, so nähern ße sich schon der gera-den Linie so sehr, daß die Fahrt keine Hindernisse ffndek, Und die Ecke nurbraucht etwas abgerundet zu werden. Ich .habe deswegen meine Berechnung' indie Schranken zwischen 90 und igc» Grad eingeschlossen, und TaL. III. Fig. i.drey verschiedene Wunkel t> a ü, von 90, 120 und 1Z0 Grad gezeichnet. Der Über-gang von einer Richtung zur andern, muß in einer krummen Linie geschehen, undhrezu iß der Zirkelbogen der schicklichste. Soll dieser Übergang keinen Miß-ßand machen und sich gut an die Richknngslinien anschließen, so müssen dieseTangenten des Bogens seyn. Es ist bekannt, daß um das CentiMm eines sol-chen Bogens zu ffnden, man nur in dessen beiden Anfangspunkten b>, Perpendi-
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