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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Entwurf eines Cauals. 4Z

legt, der gleich unterhalb der letzten Schleuse bey Is von Z Fuß Gefalle, in Tal»,dem Fluß einmündet, und sich hier endigt.

§. -

Der Ziehysad braucht nur an einer Seite an dem Canal heraus zu gehn.Man wählet hiezu die bequemte, an welcher hch die wenigsten Hindernisse htt-den, und dessen Anlage die geringem Kosten verursacht. Hier habe ich ihn vonab, an der linken Seite des Canals angelegt, an welcher er auch ununterbro-chen bis zum Ansang V des unterirdischen Canals fortgeht. Da derselbe überhier gewissermaßen aufhört, und er wegen der Hindernisse, zwischen 2 und U,nicht an derselben Seite bleiben kann, so habe ich ihn gleich von ab, aufdie rechte Seite verlegt, allwo er auch bis zum Ende des Canals bey l? bleibet.

Da wo derselbe Bäche oder Gräben, als bey I, L, II und k pafsirt, müssenBrücken von 10 bis in Fuß Breite angelegt werden; und wenn in niedrigenGegenden, Abzugsgräben daraus hohen, die offen bleiben müssen, so geht an derBandseile längs dem Canal ein Grabe heraus, der solche aufnimmt. Unter demZiehhfad werden alsdann von Weite zu Weite und nach Erfordern, Siele an-gebracht, oder auch Dfsnungen in selbigem gemacht, und mit leichten Brückenüberdeckt, damit das Blasser in dem Canal abfließen kann. Da aber diesesWasser gewöhnlich unrein ih, so muß solches, wie h. Z7. angegeben, erh gesäu-'lert werden, bevor man es in dem Canal einläßt. Das Übrige in dem folgende»

Äb schnitt.