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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Tab. III.

Vierter Abschnitt.

Von den Durchschnitten oder Profilen nach der Breite des Canals,

auch Querprofile genannt.

§.42. . .

^as Prost! nach her Breite des Canals oder das Vi-uerprostl erhält seirwHauptmasten von der Breite der Schiffe, der Wassertiefe, die zu ihren Fortkom-men erforderlich iß, wenn ste volle Fracht haben, und durch die Höhe des Bo-dens über dem Wasserspiegel: und in dieser Rüikstcht kann man ein allgemeinesQuerprostl festsetzen, das auch in dem gewöhnlichen Boden, mit sehr wenig Ver-änderung angewand werden kann. Wir werden aber bald sehen, wie die Ver-schiedenheit der Gegend sehr große Abweichungen unumgänglich nothwendigmacht.

Die Hauptmasten des allgemeinen Querprostls unsers Canals, sind nachTab. III. Fig. 2. folgende: wenn wir voraussetzen, daß die Schisse, welche dettCanal befahren sollen, ig bis 16 Fuß in der Mitte breit sind, und mit vollerFracht 5 Fuß tief gehen. Man kann alsdann dem Boden des Canals a dZo Fuß Breite geben, damit sich zwey Schisse bequem ausweichen können, und6 Fuß Wasserkiese annehmen, damit die Schisse noch etwas Wasser unter stchbehalten, und flott bleiben, wenn stch auch mit der Zeit etwas Sand oderSchlamm ansetzet, und den Boden etwas erhöhet. Denen Ufern muß eine Ab-dachung gegeben werden, die ste nicht allein gegen alle Gefahr des EinstürzenSstcherk, sondern auch auf ihrer eigenen Basts ruhet, und selten einiger Ausbesse-rung bedarf. Auch bey gutem Boden, wie Fig. 2. vorausgesetzt wird, und nach