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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Von den Omerprostlerr.

lernte a e, ä k ist Z Fuß breit, liegt ein Fuß unter dem TLafferspiegel, und Tabist wegen der Masterfpülung mit einer Art Master- oder Schwerd-Lilie, diedem Gehilfe ähnlich ist, in abgesonderten Haufen bepflanzet. Dieses Mittelsoll sehr würkfam zur Erhaltung der Ufer befunden, und zugleich dein Augeangenehm fegn; dabey aber eine strenge und beständige Unterhaltung und Anf-acht erfordern. Das Einzige, was ich Hiebey zu bedenken habe, ist, daß der^aarne dieser. Schilfart steh zu häustg dem Eaual mittheilt, dessen AllwachsGefordert, und dadurch alle die nachtheiligeu Folgen herbey führt, wodurch fastjede Fahrt auf Flüßen und Canälen beschwert ist, und jährliche Kosten ver-ursacht, ohne sie gänzlich davon zu befreyen. Nkeiner Ilkcinung nach würdeNiedriger Weidenkufch diese Absicht bester befördern, und selbst zur Befestigungder Ufer sehr vieles beytragen.

Der Wasserspiegel e k ist 60 Fuß breit. Die Ziehpfade A i und Ii lr^egen Z Fuß höher, und sind in ihrer ganzen Breite von 9 Fuß mit Grandüberdeckt; ihre Abdachungen n A und k lr aber, so wie die von i I und lr in,beren Anlage ihrer Höhe gleich ist, mit Keilfoden aufgefetzt. Die ausgegrabene^rde ist hier 4 Fuß über dem Boden aufgeschüttet, und oben so geebnet, daßö>e 2-j Fuß breite Oberstäche nr o und 1 w nach Beschaffenheit ihres Bodensbenutzt werden kann. 4 Fuß vorn Rande sind Italiänische Pappeln und^fchenbäume in angenehme Alleen gepflanzt, die bey der Verherrlichung desGanzen von großem Nutzen sind Die Neben-Graben p und g sind im^oden 4 Fuß, oben 8 Fuß breit und Z Fuß tief, und nehmen das Regen-ü>aster auf, welches von den höher belegenen Gegenden dem Eaual zustießt,dieses Master hier in Ruhe kommt, so fetzen sich die mehrsten Uureinig-^iten zu Boden, und nur das klare Master wird mittelst kleiner gemauerterAid bedeckter Canäle, unter dem Ziehpfade durch, hin und wieder in dem Eanal^geleitet. Hievon in der Folge ein Mehres.

Fch will hier nur noch die Bemerkung machen, daß jeder schiffbare Eanal,

A Ansehung feiner Breite, eine bestimmte Grenze haben sollte, damit derselbe,

*Ad alles was von ihm abhängt, als ein für sich bestehendes Eigettthmtt au-ssehen werden könne; und daß höher» Orts bey schwerer Strafe verbothenü>erde, zum Nachtheil der Anlagen, diese Grenzen zu übertreten, und die Werke