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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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57
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Von den Querprosilen. g?

gesichert seyn. Der Unterscheid der Ausgrabung ist nicht sehr beträchtlich, und TabMacht hier auf jede laufende Ruthe nur Z bis 9 Schachtruthen.

§- 54 .

Ganz anders verhält es sich, wenn Fig. 11. der Canal an dem ziemlich stec-ken Abhang eines Berges 1 e b heraus gehen soll, und wenn diese an sich schonschwierige Ausführung, noch mehr dadurch erschweret wird, daß nahe am Fußedes Berges ll ein Fluß herausläuft, dessen Wasserspiegel zwischen 20 und Zc»

Fuß niedriger als der des Cauals liegt. Hier kann die vorige Regel keine An-wendung siuden. Denn wollte man den Punkt k nach e versehen, so wurde dieAusgrabung so sehr dadurch vermehrt werden, daß sie aus jede Läugenrutbe,wen» auch die Höhe des Berges nur 4 « Fuß über A e wäre, 120 bis iZc»Schachtruthen betragen würde. Es können freylich Umflände eintreten, woauch diese Kofleu, von andern Vortheilen oder durch gehobene Nachtheile, er-sehet, und die Wahl entschieden wird. Hier sie alle auszusuchen, würde uns zuweit führen. Wir wollen uns deswegen an unser Profil halten, und sehenwas dabey zu thun sey, wenn wir den Punkt e in der Linie des Abhangs an-nehmen, nach diesem wiederum die übrigen Maßen des Canalprosils rechts ab-sehen, und es so wie hier zu sehn, zeichnen. Die linke Seite a e ^ 1 in brauchtNach dem was schon von ähnlichen gesagt, keine weitere Erklärung. TWr be-merken aber, daß der Boden des Eanals von a bis n noch in sesiem Erdbodeneiugeschttitten isi, von n ab aber das Übrige des Schlauchs n b k, und derUfcrdamm k ll ll bis an den Fluß, mit Erde aufgeführt werden Muß, daßhiezu die von e bis na uud n ab- und ausgegebene Erde sehr gut gebrauchtWerden kann; und daß beym Entwurf des Prosils darauf Rücksicht zu nehmensey, daß diese Erde, zu besagter Aufführung des Dammes zwar hinreiche, aberauch nicht überflüssig sey; weil hier der Raum durch die Nähe des Flusses kso sehr beenget isi, daß man sie nicht zu lassen weiß. Da wo die aufzubrin-gende Erde mit dem benarbeten Boden, als zwischen n und b, in Verbindungkommt, muß derselbe von seiner Narbe entblößet und Stufenweise abgeflochenwerden. Die äußere Abdachung li ll, die hier nur auf jedem Fuß Höhe i FußAnlage erhalten konnte, muß mit aller Sorgfalt aufgeführt, und entweder in