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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Geschichte des Canals von Larrgueboc.

von den Höhen herunter lief. Hauptsächlich machte das Wasser zwischen denBrücken von Saiße und Pietät, Capeslang gegen über, eine Assnuug von igKlafter Weite und 5 Klafter Höhe, neben einer 1740 aufgeführten Mnucr,unter welcher das Wasser durchgebrochen und sie zum Theil fortgerissen hatte.Deb Herr Bonrepos und Caraman fpareken weder Fleiß noch Kosten, um so-wohl alles geschwind auszubessern, und die Schiffahrt baldigst wieder herzustel-len, als auch dergleichen Zufällen hiukünftig vorzubeugen, indem he beschlossen,zwey große Abzüge, einen unterhalb der Brücke von Pietät, und den andernoberhalb Saiße zu erbauen, um die Verstopfung und den Wirbel, der steh andieser Stelle zeigte, zu vermeiden: denn die zwey Brücken sind nur 2g2 Klaftervon einander entfernt, und Zufällen um desto mehr ausgesetzt, da der an beidenSeiten befindliche Boden viel niedriger, als das Bette des Cesfeslusses ist. Diegroße Lücke bey Capestang auszubessern, zog man eine große bogenförmigeMauer, die 20 Klafter laug, 6 Klafter hoch, rmten im Grunde, da wo sie amstärksten, 2Z, und am schwächsten, ig Fuß Dicke hatte, überdem an den EndenMit starken Flügeln, und an der Außenseite mit 4 großen Strebepfeilern, versehenWar. Mau steug diese Arbeit mit der Versertigung eines großen Flosses au,um daraus die Materialien fortzubringen, und nahm noch in dieser Absicht 12Kaufmanns-Schisse an. And da man an dein Orte keine Nraterialicn hatte,kaufte man zu Capcstang einige alte Gebäude. Zm den Bergen legte manKalkosen an; zu Mouret eröffnete man eine Steingrubc, höhlte mehre Steineaus der von Pigasse, und ließ aus den Magazinen zu Trebcs rmd Casieluau-dary allen alda aufbewahrten Porulau kommen. Der Winter war sehr strenge.Aber ohnerachtet des Regens, TNndes, des Schnees und Eises, welches mansehr lange, Tag und Macht aufhauen Wußte, arbeitete man ohne Unterlaß, und6 bis 6000 Mann überwanden endlich alle Hindernisse. Zum Ersatz der steiner-nen Brücken, die weggerissen waren, mußte man hölzerne über die Schluchten bauen ;die Wege zum Landtransport der Materialien, aus mehr als 6 Mrileu laug,ausbessern; den Mörtel und die gesrorue Rasen mit kochendem Wacher erwei-chen; aus eben der Ursache' jedem Morgen auf dem Mguerwerk Holzbünbelverbrennen, und die Erde, von eigentlich dazu angekauften. Feldern, weit herhoh-Ohnerachtet aller dieser Schwierigkeiten wurde dennoch, nach 75 Tage