Buch 
Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
Entstehung
Seite
105
JPEG-Download
 

Beschreibung des Gau als von. Karrgnedoc.

sthaft von Cette mit Montpellier und Frontignan,! hatte ziehen lassen, liegt eine Tab.VIl.-schöne Brücke von 52. Bogen, die ioo,ooo Rthl. gekostet haben soll, und von-Welcher der Canal abgeht, der bey Aignesmörtcs in die Rhone fällt. Sonst isthier eben nichts Sehmswürdiges.als eine Tobacksfabrike, dir Zoo Arbeiter be-schäftigt. Der Handel zwischen dem Worden, Spanien, Sieilien und Italien,ist sthr lebhaft. ch

Wir haben im vorigen Abschnitte-gc.frhn, das nach vielen Berathschlagun-geu, Eette als der beste -Ort gewählt wurde, wo ein Hasen anzulegen und deml^arial der Ansgang ins Mittelländische Meer zu eröffnen sey; und daß schonseit 1672 daran gearbeitet und der große DReerdamm L, 1 äl>. VII. Fig. i.,

?Nr Deckung des Hafens gegen die südlichen Winde, angelegt wurde. . DieserDamm istZ20 Klafter lang, von Steinen sehr solide ausgeführt, und wird, soWie der Eingang des Hafens, durch das an seinem Ende erbaute Fort St.

§ouis vertheidigt. In diesem steht ein Leuchkthurm, mit 24 cyliudrischen Spie-geln und eben so viel Lampen, deren Unterhaltung jährlich auf 2.4,000 Livres!n stehen kommt, wozu,die Schiffer etwas Festgesetztes bezahlen. Ein andererDamm O L, Jettes ds Froutignan genannt, sollte den Hafen gegen die östli-chen Winde schützen. Kaum war derselbe aber so weit vollendet, als Man schonbemerkte, daß zwischen O und I sehr starke Bersrndungen entstanden. . R.canlegte deswegen den Damm I II an, um sowohl dem Strohm mehr Kraft zu-geben, als auch. besonders das südliche Gestade, gegen die Miellen zu de-kcü.

Ättch wurde in der Richtung des,Dammes I) I'l, noch ein anderer V V ange-legt, wodurch ein zweyter Eingang L O in den Hafen erhalten wurde.

Dey der Muudnng O hat derselbe ig bis 20 Fuß Tiefet - Da der mehrste^and mit der Fluch, welche von Mordost nahe am Strande herausgeht, durchbie Öffnung 6 O in dem Hafen kommt,, so ist schon oft vorgeschlagen, solcheWit einem Damm zu schließen, und ihn sogar noch von!" bis, duzn. verlängern:

^eil aber das Ein - und Auslaufen der Schiffe dadurch wäre erfchwerek wor-den, ft ist es bis jetzt dabey geblieben. Zur Reinigung dcS:Hafens stnd g großePontons bestimmt, die jährlich 60.0-Enbicklafter Sand herausbringen; welches

"ebst den Ausbesserungen, der ProtzinzuLo,000 nLioreöi kostet. Ein Jahr ins an-gerechnet, sollen ivo zum Theil große Schisse den Hafen besuchen,, unin die

Q