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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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119
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Beschreibung des Canals von Languedoc. ng

küng durchgegraben. Das steinerne Gewölbe war 62 Klafter 4 Fuß laug und9 Fuß breit. Durch dieses Gewölbe läuft nunmehro das Wasser durch, stürztsteh nahe dabey durch eine Cascade 25 Fuß herunter, und gehet in dem Bettedes Laudot-Bachs, zum Wasserbehälter St. Ferriol. In der Folge, und sowie die Erfahrung die Nothwendigkeit zeigte, machte man noch hin und wiedereinige Veränderungen, um den Graben in der Ebene gegen den Zusturz desWildcnwassers, durch angebrachte Abzüge zu sichern, und den daher entstehendenSchaden zu verhüte»; die ich hier, um Weitläufigkeit zu vermeiden, nicht an-führe. Auch übergehe ich die mit vielen "Widersprüchen begleitete und am Endeeingestellte Versuche, den Zuleituugsgraben zwischen Nevel und Nourouse fürkleine Schiffe fahrbar zu machen. Hingegen muß ich noch sagen, daß die ganze§änge der gemachten Gräben Zo,c>6o Klafter beträgt; und zwar 12,430 vornAnfang des Berggrabens bey La Combe, bis zur Cascade bey Campmazes, und*7,§8o Klafter vorn Port-Louis bey Revel bis Nouroufe, ohne die Bette desSor und Laudot zn rechnen, deren man sich mit bedient hat. Die gerade Ent-fernung von La Combe bis Nouroufe ist ohngesehr nur halb so laug, als derD2eg, welchen man an den Bergen heraus und durch die Thäler, sehr krummherum hat folgen müssen, um den Graben das schickliche Gefalle zu verschaffen.

§. 89-

Wir wollett uuumehrö die Beschreibung des Canals, von der Schleuse von^lkontserran, die den Vertheilungspunkt gegen die Garonne begründet, bis nachToulouse, fortsetze«. Auf dem Wäge von der Schleuse Ilkontserran bis zur^Vasterleikung über die kleine Lers, in einer Länge von §298 Klafter, treffen wirdie Schleusen Embourrel, Encaßau und Renneville an, wodurch der Canalüberhaupt 4t Fuß 2 Zoll, gegen die Garonne herunter fällt. Der Fluß Lers^Unnk von Bauteville, gehet unter dem Canale durch, und begleitet selbigem andw rechten Seite bis Toulouse. Wär haben H. 66. davon bemerkt, daß vorge-^hlagen worden, sich desselben anstatt des Cauals zu bedienen..

Von hier ab bis zur Wasserleitung von St. Agne bey Toulouse, istDeutlich nichts besonders zu bemerken, als: daß aus diesem i§,iZ2 Klafter lan-Lm Wege 8 Schleusen, wovon § doppelt und Z einfach sind, und wodurch der