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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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138
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,Zg Siebenter Abschnitt.

Tab.v. der aber Z Fuß lang und vor Haupt I bis Fuß breit seyn. Hinter solchenwird ohne weitere Erinnerung bey jeder neuen Quaderlage die Mauer vonBruchsteinen in der gehörigen Dicke, und mit selbiger in gleicher Höhe, mstKalkmörtel aufgeführt.

Die Quader, welche hinter die Drehständer zu liegen kommen, wie auchdie, in welche die metallene Büchsen unter den Drehständern eingesetzt werden,müssen von besonderer Güte, Größe und Länge seyn, damit ste kies unter dieMauer fassen. Erstere werden in Ansehung der Rundung für dem Dreh-stäuder nach einer eisernen Chabloue zugehauen, durch eiserne Klammern mitden . ihnen zunächst belegeneu, so wie mit Döbbels mit den über ihnen liegendenwohl und so verbunden, daß alle Verschiebung fast unmöglich wird. GleicheVorsicht wird bei den Quadern des Vorsprungs zwischen r und t Fig. 2., ge-gen welche die Thüren anschlagen, und die Z Zoll höher als die des Bodenssind, angewandt. Mau kann auch die völlige Belegung des Bodens so langeaufschieben, bis die Seitenmauern ausgeführt sind, damit er während der Arbeitkeinen Schaden nehme.

Z. 104.

Die zweyte Quaberlage wird aus gleiche Weise auf die erste, und soforteine nach der andern, doch so gelegt, daß die Binder wechseln und, wie ge-sagt, nie eine Fuge aus die andere trift. Die Fallmauer y y wird mit deNQuaderlagen in gleicher Hohe gehalten, und so wie eine Lage hintermauert ist,wird ste sogleich mit fließendem Terrasmörkel übergössen.

Mit der zweyten Lage wird man schon die Höhe 8 erreicht haben; wes-wegen dann auch bey der dritten Lage das Fundament zu dem Eingangsoder Oberschleuse in ihrer ganzen Breite von Bruchsteinen bis 2 Fuß niedri-ger als die Quaderbedeckung ausgemauert, die Frontlinie A ü i lr bezeichnet,und demnächst die Deckquader nebst denen des Vorsprungs eingelegt werdeN-Tlnd so wie man mit den Lagen der Kammer heraus kömmt, werden solche bisnach Z fortgesetzt, auch die übrigen immer in gleicher Höhe bis unter die Deck-platten herauf geführt, und alles, was vorher davon gesagt, genau beobachtet-Alnch wird das Fundament der Flügelmauern k A, so wie die Mauer selbst?