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Bau der Schleusen.
steter Verbindung mit den Sciktttmanern, aufgeführt. Alle biefe Qnaderla-TabZcn werden nur hin und wieder mit eisernen Klammern zusammen verbunden.
Z. 105.
Ist man mit den Quader-lagen bis unter die Deckplatten gekommen, soMüssen die Anker i g, welche mit dem Halsbande verbunden sind, und denDrehständer oben bey 1 Fig. 6. und 7. umgeben, eingemauert werden. DieseÄnker müssen sehr wohl befestigt, in die Quader, welche in ihrer Richtungbiegen, eingelassen, und ihre Querriegel hinter große Steine gebracht werden,die ste zurück halten. Denn wenn sie steh nur um das Geringste vorwärtsheraus zieh«, so folgt unausbleiblich, daß der Drehständer den lorhrechtcn^kand verliert; das TTasser dringt alsdann zwischen ihm und der Mauerbttrch, und vieles geht davon verlohnen: dazu senken stch die Thüren mitchreii vordersten Ecken, ihre Schlagständer schließen nicht mehr, lassen Wasserdurch, und die Thüren stnd sehr schwer, ja oft gar nicht zu öffnen.
h. 106.
Der Grundriß Fig. 1. und auch die Durchschnitte Fig. 2., Z. und 4.Zeigen, wie die Deckplatten, die hier i Fuß dick, vertheilet stnd. Sie werdenl)>tt und wieder mit eisernen Klammern an einander befestiget. Längs denbinden Seiteumauern der Kammer und den Flügelmanern können solche um^ oder Z Zoll über die Mauer hervor treten; aber nicht beim Ein- »md Aus-Lang, damit der Durchgang der Schisse nicht dadurch beenget werde, und dieThüren sich dichte au die Rrauer legen können.
Beim Legen der Deckplatten muß dahin gesehen -werden, dass ste hinter-wärts etwa ß Zoll niedriger liegen, damit der .daraus fallende Regen und an-öere Unreinigkeiten nicht in die Kammer fließen. Ihre Zwischcnräume werden,
Wie Fig. 1.. zu sehn, mit Kiesel gepflastert.
Wenn nun alles so weit fertig ist, so wird die Kammer von allen Stel-lagen .geräumt, und im Fall der Schlensenboden noch wicht gelegt ist, so gorpichet es ttumvehro. Und überhaupt wird alsdann alles lllean erweck und dieQuader mit einer guten TTasjerkrtte, die aus Kalk und Ziegelmehl bestehet,^ÜSgesugk.