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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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166
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r66 N',mnter Abschnitt.

Tab.MI. Wenn von der Linie L h, die.hinter den ^^Strebepfeilern Hexans gezogen ist, dekFuß der Abdachung e ä, wie hier geschehn, iv Fuß entfernt, und hinter denFlügeln von g nach 5, eben dieses Maß, so wie von A nach k, 6 Fuß abge-setzet wird, so iß dadurch der Umfang des Bodens vom Assel bestimmt. Zwi-schen i und b muß diese Breite aber wegen Anlegung der Waßerfchöpfmafchi-uen r4 bis Ig Fuß seyn. An Hinreichendec Entfernung vom obern Mandedes Kessels, werden in der Richtung k k die Pfähle 1, in der von der Rpittelli-nie der Pfahl rn eingeschlagen, und die Horizontale der obern Wasserstäche nibFig. 4- daran bezeichnet. Diese Pfähle müßen 4 bis g Zoll Durchmesser haben,sehr fest eingeschlagen und Wohl erhalten werden, damit man von ihnen ab,die Diesen abmessen, und nach Erfordern prüfen kann.

Der Boden des Kessels muß etwas tiefer als der unterste Querbalken derSchleuse liegt, als hier 17 Fuß tief, unter besagter TLastcrstäche na 1 aufge-graben werden. Diese Höhe kann man in drey Bänke, jede g Fuß hoch, vcr-,theilen; weil ohnweit dem Pfahl m, der Erdboden schon UM ? und weiter ttlllMehrere Fuß niedriger wird./' Jeder Bank giebt mau, in gutem Boden, Z FußAnlage zur Aoeirung und eine Berme von Z Fuß, wie bey n 0 zu sehen; daßalso das Ganze ig Fnß beträgt. Oben bey m, wo der obere Theil der Schleusezu liegen kommt, und unken bey l, wo der Erdboden niedriger ist, stnd zweyBänke und eine Berme hinreichend. A» beiden Seiten werden zum Ausschie-,ben der Erde, Anssahrten g angelegt, die aus jedem Fnß Höhe wenigstens ZFnß Anlage haben müßen. Da während dem Bau alles in dem Kessel stehsammelnde Wasser, an beiden Seiten um den Bauplatz herum, denen SchöpsMaschinen zu geführt werden muß, so wird zwischen g r, ein Grabe gezogen, detim Boden 6 Fuß breit ist, und drßeu zweyfüßige Tiefe stch gegen e F verliert-

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^ Bey der Anlage von schiffbaren Canälen wird immer vorausgesetzt, daßdie Arbeit voy d.eu untersten und niedrigsten Punkten angefangen wird, dalttdman stch desto stcherer von dem zuqnellenden Wiasser entledigen kann. Ich habedeswegen .angenommen., daß her unterhalb der Schleust belegene^ Canal bisgelanget sey, auch daß in selbigem die ihm bestimmte Wasserhöhe stch sth^k»