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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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198
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rgZ Zrhrtter Abschnitt.

Tab. IX. ab, die Schütten anfziehn und zusetzen; die Winde, zum Heraufziehen öttSchiffe, kann an dem schicklichsten Orte, und so plazirt werden, das das §crttmit der Richtung der Fahrt den möglichst kleinsten Winkel macht. So NRdann auch das Au- und Abspanuen der Zugkhiere, und das An - und Abhä"'gen des Zugkaues, weit bequemer geschehen kann. Ja an einigen Orten hat bttSchleuse ganz oder doch zur Halste in festem Boden angelegt werden körirM-llräch den gemachten Beobachtnngen und Erfahrungen, fand der Herr Trest^gnet, daß der Wassersturz von Z bis 4 Fuß, auf 6c> Klafter Entfernung nocheine merkliche Bewegung verursachte; weswegen er dann, nicht allein die Sc>-kenmauern nach unken zu, mithin die ganze Schleuse verlängerte, sondern auchin dieser Richtung den untern Canal 60, go und wo es die Gegend erlaubte,noch mehrere Klafter lang machte, damit die Schiffer nicht nöthig hatten,dem eigentlichen Waffersturz die Wendung des Schiffs vorzunehmen, und detGefahr entgiengen, solche durch das Anprellen an das gegenseitige llfer, ztt"trümmcrt zu sehn. Die Länge der Schleusenmauern muß ein gewisses Verhältniß zu der Höhe des Gefälles haben. Bey 12 bis 25 Zoll sollen ste wenig'stcns Zo Fuß larrg seyn, damit in dem obern Theil ein hinlänglicher RaumVertiefung für die Thüren, und im untern Theil ein so langes Gerinne bleibt,das hinlänglich sey, um zu verhindern, daß das herunter fallende Waffer de>cBoden unterhalb dem Gerinne nicht ausriefe. Bey 26 bis Zi Zoll Fall, st^die Länge ZZ Fuß; bey Z2 bis Z7 Zoll, Z6 Fuß, und bei Zg bis 45 Zoll,das größeste Gefalle, sollen ste 4 « Fuß Länge haben.

Sonst wurden diese Skauschleusen mit Skechschütten, mit horizontal avheinander gelegte Balken, oder mit gewöhnlichen Schütten geschloffen; an dett^Stelle hat der Herr Tresaguet die Schleusenthüren mit gutem Erfolg auf dttCharente eingeführt. Da der Herr de la Lande keine Zeichnung von diest^Schleusen gegeben hat, woraus die Zusammensetzung der Thüren zu ersehtdie Thüren der Tab. IX. Fig. 9. 10. und 11. beschriebenen Schleuse aber ^Wesentlichem denselben ähnlich sind, so wird man stch hievon einen Begriffchen, und die Veränderungen, welche ich anführen werde, leicht hinzu deill^können.