Buch 
Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
Entstehung
Seite
208
JPEG-Download
 

LOZ Eilster Abschnitt.

Tclb. XI. Grund, in welchem sich das Wasser von den Höhen bey Lancier sammlet, undins Bassn bey § läuft. Dieser Nebengrabe hak von i ab bis r, ein sehr ra-sches Gefalle, welches Stufenweise vertheilt ich, um das Untergraben der Erd-abdachung an der großen Mauer 1 in zuvor zu kommen. Bey ll, als dertiefsten Stelle des Behälters, befindet sich der Brunnen, durch welchem daSWafer in das Ausleernngs - oder Abflußgewölbe kömmt. Damit aber daSWacher des Behälters die besagte Höhe von 99 Fuß nicht übersteigt, ist bey nrein Überfall angebracht. Auch kann alda, wenn man sich des TLassers bedie-nen will, der Behälter, mittels! einer Schütte, 6 Fuß tief abgelassen werden,welches: das erste Wacher geben, genannt wird. Bey n, 75 Klafter von in ent-fernt, liegt 17 Fuß niedriger eine Schüttung, die Badorque heißt, mittelst Wu-cher das zweyte lWasser gegeben wird, und wodurch der Behälter 2Z Fuß a»Tiefe verliert. Über dem Canal dieses Abzugs liegt bey o eine Brücke, y > 1 ^die innere große Mauer, in welcher der Eingang zu den gegossenen Röhren,und der Ansgang des Abflußgewölbcs befindlich ich. ^ ich eine Mauer N>^Strebepfeilern, um das vor Zeiten herunter geschossene Erdreich zu unterstütztund zurück zu halten, r das alte Bette des Laudot-Flusses, in welchemalle Gewässer, die über dem Überfall, durch die Schütten, dem lüebengrabtund die drey Röhren kommen, chch wieder vereinigen, um bey dem Hause Lan-det, in dem Graben der Ebene abzufließen.

§- G9-

Fig. 2. zeigt den Durchschnitt des Mauerwcrks, und der Gewölbe d^Wasserbehälters, nebst einen Theil der Ansicht; und Fig. Z. den Grundriß da-von. Zu beiden deuten fach alle Buchstaben eben dasselbe an. ist die ^pelle von St. Ferriol, bey H ich der Eingang zum Ablaufsgewölbe und d^vorwa ä'enkar, oder des Höllengewölbes, und (H der Wasserbehälter, weil» ^angefüllt ich. Soll der Sand ausgeschwemmt werden, so geschiehet es mit dtWasserhöhe 6 von Z6 Fuß: da alsdann die Schütten bey O und S Fig-aufgezogen werden. Fig. Z. zeigt 6 den Ort an, wo der Behälter am tiefst"ist. v v ist die innere Mauer, welche alhier der Erderhöhung ^ H alstermauer dient. Überhalb v Fig. 2. siehet man den Brunnen im Durcbsch"'^