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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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216
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betragen, weil sonst die Zrileitungsgrüben überschwemmet und Beschädigungender Ufer veranlaßt werden.

tz. 164.

Der Wasserbehälter von Lampy war schon im ersten Entwurf des Cana^begriffen, jedoch der zu St. Ferriol gewählt, weil man ihn allein für zureichn^hielt. Bey Gelegenheit des Cauals von Narbonne, ist nun auch dieserserbehältcr, nach dem Entwurf des Herrn Garipny, ausgeführt worden, desteNAbdämmung, da wo das Thal enge, .mit beiden Enden an Felsen angeschlossnist. Die Länge derselben ist 60 Klafter in der Oberfläche, 35 Klafter unken i«NGrunde, und die Höhe Zo Fuß. Das Fundament des Dammes äst auf Fester'gelegt, ganz von Stein, 43 Fuß breit und 6 Fuß hoch. Die Bekleidung dckMauern an beiden Seiten ist von Granit, der in großen.Blöcken in dctGegend zerstreut gefunden wird, mit einer Abdachung aufgeführt, und nberde^-noch nach der Landseite mit Strebepfeilern unterstützt. An der TLasserscite hhdie Mauer auch eine Böschung von -I Zoll aus jedem Fuß Höhe, ist daher obck16 Fuß breit, und enthält 1600 Euhicklafter Mauerwerk. Bey der mäßigtHöhe von üo Fuß hak mau die Einrichtung mit Schütten zum AblaßWassers aus folgende Weise thunlich gefunden. .Man hat die ganze HöheMauer in 4 Theile zu 13 Fuß eingetheilt, und zu uuterst eines jeden, einä'gewölbten Mang von Z Fuß breit und hoch, -so durch die ganze Dicke ddMancr geführt, daß zwey und zwey, in der Gestalt eines Andreas-Krerg^'über.einander weggehen, und an der Wasserseite mit Schütten I erschlossen st'^sZu diesen Schütten zu gelangen, stnd hier 4 Fuß breite Einzüge gemacht N^Treppen darin angelegt, aus welchen man herunter steigt, um ste eineder andern airfznziehn, und das Wasser des Behälters nachgrabe ablaufen »lassen. ^

Diese Mauer ist in ihrem Innern, mit Bruchsteinen in etwas stüsßö^Mörtel geworfen, ausgefüllt, und wahrscheinlich nicht mit dem erforderlichFleiß bearbeitet, weil.man kurz nach ihrer Erbauung bemerkte, daß das 2 Hser durchträuselte. Diesem hak man aber aus eine ssnnreiche Art, die h>^Wähnt zu werden verdient, abgeholfen. Nach dem Grundsatz, daß das Wns>