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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Wasserbehälter von Lampy. 217

ssitte mitführende fremde Theile, an andere Körper gerne abfetzt, hak man in^kaub zerfallenen Kalk in großer Menge vor der Mauer hinunter ins Miast^r geworfen; diefen hak das Wasser verdünnt und aufgelöst, in die Zwifchen-^«Ume der Mauer abgefetzt, und zum Theil ganz durch, bis zur äußern FlächeMauer nach der Landfeite, geführt, wofelbst er durch den Zutritt der koh-^nfauern Luft aus der Atmosphäre, eine Kruste von lebendigem Kalk wrzengsh""d die ganze Mauer damit, als mit einem sehr weißen Anwurf überzogen^k. Nachdem diefe Verrichtung verschiedentlich wiederholt worden, hat ssch^dlich das Durchfeigcn ganz berlohren.

Der Wasserbehälter von Larnpy faßt 500,000 Cnbicklafter Wasser; aberber Canal von Narbonne verschlingt diefe Wassermenge in 14 Tagen, die zuhinein Unterhalt, für das ganze Jahr bestimmt worden: und das Wasser desbloßen Canals muß dann zu Hülfe kommen. .

§. - 65 .

Aus dieser Beschreibung werden wir ersehen, wie wichtig es sey, für eineder Schiffahrt angemessene Menge Wasser zu sorgen, damit solche aus Man-gel desselben nie unterbrochen werde, wie es bey den Flüssen in Sommerzeit,äichx fMen der Fall ist. Der Canal kann aber auf verschiedene Weise seinenZufluß erhalten, als i) aus einem dem Vertheilungspnnkt nah gelegenen stehen-den See, dessen Wasserfläche mit der des Vertheilungsptinktö zustimmet, .und der^Ug der herum gelegenen Hähern Gegend, oder Duellen und Bäche einen im-merwährenden Zufluß hat, auch wohl gar noch mit andern großer» oder klei-Mrn Seen in Verbindung steht, oder doch darin gesetzt werden kann. Z. B.dänische Canal zwischen dem Kielerford und Rendsburg, erhält einen mehrreichlichen Zufluß, aus dem seinen Vertheilungspnnkt nahe gelegenen Flem-^uder.tZee, der noch mit dem Westen-See, welcher ersteren an-Größe weitübertrifft, in genauem Zusammenhang stehet. Da aus diesem -See der Eyde-^uß seinen Ursprung hat, so war es sehr leicht, die Ergiebigkeit dieses ZuflussesMlch für die trockne Zeit zu berechnen, und mit der wahrscheinlichen Consum-zu vergleichen Sollte ein solcher stehender See niedtiger als der Canal^Len, so ist zu untersuchen, ob man den See ohne Nachtheil der anliegenden

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