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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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Übergang der Flüsse überodem^Carial.

' ^ -1 ä k. 177.--'" ^ Tab.XIV.

Tab. XIV. stellet! Fig.' Z. den Grundriß des Canals, und Fig. -j. den^ttrehschnitk nach der Linie B, da vor, ° wo der Libron-Flnß solchen kreuzet,dieser Fluß, der'-über Oc> Fuß breit und vieles Wasser führte iss allster mitöen, Wasserspiegel dos Cannls'fast gleicher'Hohe, und wurde deswegen bey der^sten Anlage inHelbigem aufgenommen. Da er aber der Schissahrt, besott-^rs dadurch sehr beschwerlich wurde, daß er bey seinem Anwuchs den Ca-auf eine halbe. Meile lang versandete: so suchte man 1767 diesem Übel^rrch sehr künstlich u IJerk, mit einem Aufwand von Zv,oc>v Fran-

abzuhelfen, ^welches jetzt das Floß 0011 Libron genannt wird. Man„emlich unten im Fluß, längs-der Fußbrücke 6 O, eine Mauer a d gezo-die 72 Fuß lang, und mit dem Wasserspiegel des Canals gleich hoch ist;

^Nd in einer Entfernung eine eben solche 0 cl, die als ein Überfall schräg abläuft,bey e von u 20 Fuß, bey ä aber von l> nur 19 absteht. An den unter-

Enden erweitern steh biese Mauern durch die Flügel 6, deren Hohe dasOchste Wasser des Flusses um etwas übersteigt. Längs den Mauern a l> und^ ä gehen horizontale Falzen, 1 Fuß hoch und tief/heraus, iü welche das Floß^ das bey.ü, 1 Fuß breiter als bey i ist, mittelst der an dessen lanacn Sei-befindlichen Ränder, hineittgeschoben wird; und das auf diese Weise destoMiger hinein und wieder heraus zu bringen stehet, auch stch-desto genauer au-fließt. Die. Nach der Breite des Flosfts durchgehende Wände "lr Und iHstim-in Ansehung ihrer Höhe, mit dm Flügelmauern e übcreiu F und schließengenau die Zwischenwciten a 0 und d ä, wenn das Floß ciugeschoben ist.

^'dann ist dieses Floß, als ein durch dem Canal gehendes Flußbette anznfe-t über welchem der Librän seinen Laus fortsetzt.'' Und damit auch zwischen^ Mauer und dem Floß nichts durchkommen kann, so stnd an dem Flossediese Seite, Klappen mit Gewinde angebracht. Das Floß liegt gcwöhn-zur Seite der Fahrt in einem am User deswegen erbaueten Behältniß Ir. 1,

^""E)st dem Hause rn der Schleusenwärter. Sobald man Merket, daß deranfängt zu steigen, so bringen die beiden Schleusenwärter den Floß an. ^ Stelle, da er alsdann das Gerinne abgiebt, durch welches der Libron^ seinem Sande in das etwa goc» Klafter entfernte Meer abstießt. Wenn

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