Buch 
Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
Entstehung
Seite
246
JPEG-Download
 

246 Dreyzehrtter Abschnitt.

ab. XIV. werden, 6 verfertiget. Der Herr de la Lande bat uns weder Beschreibung nochZeichnung von denen der ersten Art gegeben; bey Herr Bellidor finden wNaber h. 1140. beides, und von diesem werde ich das hieher gehörige entlehiwll-Tab. XIV. ist Fig. Z. der Grundriß der Wasserleitung bey Mesuran, die s^in der Mitte zwischen der Schleuse Villepiute und Treboul aus dem Meb^'graben unter dem Canal durchgeführt werden. Fig. 6. ist der Durchschlugnach der Länge von X bis L, Fig. 7. der Durchschnitt des Gewölbes bey 6Fig. g. der Eingang desselben bey L, und Fig. 9. der Ansgang bey ld. ^hier der Erdboden bey wo das Wasser einläuft, höher ist, als bey L, lv§es anslauft, so hat man in dem Damm 6 des Canals, einen Einschnitt g^'macht, und einen geräumigen gemauerten Kasten L angelegt, in welchem d^Wasser aus dem Nebengraben H einfällt. Die Sohle b des gewölbten A^'lauss, ist 5 Fuß höher, als der Boden a des eigentlichen Schlammkastens, U>welchem stch der Schlamm aus dem Boden niederlegt, damit er sich nicht wdem Gewölbe ansetzt und es verstopft. Diese Reinigung noch mehr zu besö^dorn, hak man dein Gewölbe, welches bis unter dem Schlußstein c, g Fuß hochist, am Boden die Gestalt eines umgekehrten Gewölbes Fig. 7. gegeben.b bis il hat der Durchgang aus 24 Fuß Länge, Z Fuß Fall, gehet aber vollda noch Z6 Fuß horizontal bis zum Ausgang V fort. Hier fällt das raschdurchlaufende Wasser wieder in einem gemauerten Kasten, besten Boden 6Fuß tiefer als der Ausgang V, und 4 Fuß tiefer als der des Abzugs e liefstEs ist also in diesem Kasten immer 4 Fuß hoch Wasser, besten Gegendruckdie gewaltsame TWrkung des abfließenden ^Wassers mäßigt, und verhindert, dapkeine Beschädigungen entstehen; zu welchem Ende man auch die SeiteKastens A, welche dem Anprellen des Wassers am mehrsten entgegen stehetabgeschräget, und ste mit Quader, welche Bögen sormiren, wie Fig. 5. bey ^zu sehen, verkleidet hat. Diese Vorsteht war um desto nothwendiger, damit dieser Wasserleitung einen Ablaß lt i Fig. 6. verbunden hat, der mit zweykleinen Schütten verschlossen wird, um einen Theil des Canals ins Troöklwzu setzen, wenn nöthige Ausbesserungen solches erfordern. Aus dem Aufriß §'6-9. ist ersichtlich, daß das aus dem Eanal durch die Qstnung i ablaufende V^s-,'ser, eine Cascade von 9 und 12 Fuß Höhe, bis aufs Unterwasser bildet,