Wasserleitung unter dem Canal durch. 247
Wasser in Wasser sällt. Die Mauern dieses Kastens Q hat man als Tal'.XIV^iderlagcn zu einer gewölbten Brücke I. genutzt» über welche der Ziehpsadsttr die Schiffe geht. Bey m ist eine Mauer, gleichsam als ein Halsbandoder Gurt, oben um das Gewölbe gelegt, damit die Erde des Dammes n,
"'cht in dem Canal falle. Man siehet übrigens aus diesen Zeichnungen, daß^eg Mauerwerk äußerlich mit Quader bekleidet ist; so wie dann auch der^oden des Gewölbes, und die der Kasten mit Quader gepflastert oder vielmehr^gemauert sind. Um das Durchseigen des Canalwaffers durch das GewölbeÜU verhindern, ist dasselbe mit einer Kappe o von Cementmörtel, die 2 bis Zävll dick ist, überzogen.
Es bleibt doch immer eine große Beschwerde, daß diese Kasten L und ldd°N Zeit zu Zeit ausgebracht, und vom Schlamm gereinigt werden müssen;
'üid frägt es sich, ob diese Beschwerde nicht zu heben sey, wenn die Wasserlei-tungen, ohne Schlammkasten an beiden Enden zu haben, angelegt, mit einemUniformen Gesälle gerade durchgeführt würden, und ob nicht zugleich ein An-sehnliche an den Kosten zu ersparen sey? Diese Frage glaube ich um so mehrJa beantworten zu können; weil ich in der Earte, die I'eolliii 1697 her'Ausgegeben, würklich Zeichnungen stude, wo beide Schlammkasten ganz, an nochMehreren aber, die am 2lusgange fehlen. Auch Herr Bellidor bemerkt bey derZeichnung, welche er von einer Wasserleitung, die mit doppelten Gängen, nach^tt der, welche bey der Quarante angelegt ist, mittheilt: daß der Boden des^ Eingang belegenen Wafferkastcns, mit dem der Gewölbe in gleicher, Höhe^gk. Am Ende derselben bestndet sich gar kein Kasten, sondern es stnd nurUfer des Abflusses, auf 24 Fuß Länge, mit Futtermauern eingefaßt, umUnterspülung zu verhindern. In der eben angeführten Carte finden steh^6ar einige von drey Gängen neben einander. In den Zwischenmauern wer-^ alsdann hin und wieder Öffnungen gelassen, damit die Arbeiter beymEinigen oder bey den Ausbesserungen, von einem Gang zum andern kommen^Nrier,.
0 Es scheint bey dieser Einrichtung, und da der Bodett deö Abflusses e Fig.
i2 Fuß niedriger, als der des MbengraLens III liegt, daß eben keine^rstypfung der Wasserleitung zu befürchten sey; vielmehr steht zu vermuthen,