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Praktische Anweisung zur Baukunst schiffbarer Canäle, wie solche zu entwerfen, mit allen dabey vorkommenden Werken anzurichten, zu erbauen, und die Anschläge davon zu verfertigen sind : wobei besonders der französische Canal von Languedoc und dessen vorzügliche Werke als Muster so aufgestellt, wie sie der Herr de la Lande beschrieben / von Johann Ludewig Hogrewe ...
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257
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Brückryaßerlertmrg,

?§7

>ii der Verzierung etwas nachsieht, weil ihre Bögen nicht so viel Öffnung ha- Tob> XV.^N, auch die der ersten eigene Leichtigkeit, vermißt wird.

' . §- itz6.

Da zur richtigen Beurtheilung eines jeden Gebäudes, außer dem Gründ-est, wie solches von oben anzusehen, dem Aufriß und Durchschnitte, auchhoch Grundrisse von den verschiedenen Lagen des Fundaments, welches dem Ge-dulde zur Sicherheit dienet, unumgänglich erfordert werde»; solche aber beyBrückwasserleitimg von Cefj'e fehle», so glaubte ich es unserer Abstcht ange-h^jfen zu sey», diesen Mangel durch die 4te und Ztc Figur, nach meiner^üistchr, einigermaßen zu ersetzen. lind um diese Sache noch belehrender zulochen, wollen wir annehmen, der Boden sey von einer solchen Beschaffenheit,öaß zur Sicherheit des Fundaments ein Pfahlrost erforderlich sey. Die obersteHälfte der gten Figur, zeigt die Verbindung des auf Grundpfählett ruhendenDostes, wie derselbe aus Quer - und Längebalkcn, die auf 2 Zoll in einanderherkömmt stnd, zusammen gesetzt ist, und wie längs der Widcrlagsmauer von^ bis I- eine einfache und im Fall es nöthig befunden wird, eine doppelte^ermvaud heraus gehet, die nach Erfordern auch bis V fortgesetzt werden kann.

^ie TAiderlagsrnauer, die bis zum Caualboden Zo Fuß hoch ist, hat zwischenund M 17 Fuß Dieke nu Fundament, und von M bis 12 Fuß. Dieb>äi!gelnlaliern sind von V bis 1 9 Fuß, von da bis 17 7^ Fuß, und bis 6 6^hß breit, weil ste mit jedem Absatz au Höhe verlieren, wie Fig. 4- bey u zuscheu. Hier ist auch der Pfahlrost nicht angegeben, weil man steh solchen leicht^Nzn denken kann. Zwischen den Längebalken, und von V bis 1 zwischen denQuerbalken, wird ein Boden von 2 bis Z Zoll dicken eichenen Bohlen gelegt,den Druck des Manerwerks gleichförmig zu vertheilen. Daß der ganze^hstboden bis unter die Bohlen i oder 2 Fuß hoch mit gutem Thon oder^chttr ausgefüllt werde, braucht eigentlich keiner Erwähnung. Der Psahlrost''Uker den Brückenpfeilern ist bey und X Fig. 4- zu feheu, und dabeybemerken, daß hier, fo wie unter den Widerlagsmauern 17, I, und den Flü-^1» 17, die uaterstcu Vuer - oder Läugebalken Z Fuß unter dem Bette desDustes angelegt, auch daß die Pfeiler rings um mit einer Keruwand umgeben

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