Buch 
Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
Seite
109
JPEG-Download
 

Caryophylleae.

10 !)

und an seine Nebenflüsse. Auch auf dem Jura (Reculet)bei Genf nach II. Reuter.

2. G. inuralis Stengel aufrecht, gabelig verastet.Blumenblätter gekerbt, rotli. Blätter lineal. () 35".

Auf Feldern und an Mauern, jedoch nicht überall. BeiAarau, lUiggisberg, Genf, Lausanne, Morsee, Peterlingen,im Bündnerschcn Oberland. Sommer.

Die G. fuitiyiala /.., die fortwährend als in Bündenwachsend angeführt wird, muss bis auf Beibringung besse-rer Beweise aus der Schweizer-Flora gestrichen werden.(Wahrscheinlich sah man die G. repens oder Silene ru-pestris dafür an.

Zweite Zunft. Alsineae.

Der Kelch ist fiinfblätterig (hei wenigen vier-blätterig). Blumenblätter ungenagelt. Ovariumeinlächerig, vielsamis, ungestielt. Meist kleineKräuter mit weissen liliiuithen.

Alnlnclliuill.

Illumenhlätter ausgerandet. Griflel 5. Kapselfünlklappig: Klappen an der Spitze gespalten.

M. uuuiticum Reich. Stengel aufrecht, I', drei- bisneunblumig. Blätter lineal-lanzett, spitzig, kahl. Blumen-blätter länger als Kelch. Kelchblätter am Rande weissund durchsichtig. 0 Juni. Im untern Misox häutig aufWiesen und an Wegen.

Steilnria.

Blumenblätter zweittieilig oder zweispaltig.GrilTel 3. Kapsel sechsklappig.

1. S. Ilotostea /.. Stengel vierkantig, t' und dar-über. Blätter sitzend, lanzett oder lineal-lanzett, amRande und Kiel rauh. Blumenblätter halb gespalten,länger als Kelch. Kapsel kugelig, so lang als Kelch. 2J.An Zäunen und Hecken, in der Schweiz bloss bei Basel,aber dort nicht selten.

2. S. cerastoides L. Stengel aufliegend , \ 2 ' lang unddarunter, meist dreiblumig, mit einer Zeile von Haaren