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Caryophylleae.
besetzt. Blätter länglich-lanzett, kahl. Blumenblätterhalb gespalten, länger als der Kelch. 2J. Sommer. Aufallen Alpenweiden in einer Höhe von G—7000'.
5. S. aquatica Scop. ('S. pcnlayyna Gaud. Malac/iiumaqualicum Fries. Ceraslium aquaticum L.) Stengel auf-liegend, Wurzeln treibend. Blätter herzförmig-eirund.Griffel 5. Blumenblätter zweilheilig, wenig länger als derKelch. 2J. Gemein auf nassen oder schattigen Stellen,an Gräben und dergleichen in der ebenen Schweiz.Sommer.
U. S. nemnrum /.. Stengel oberhalb behaart, 1‘ unddarüber. Blätter gestielt, herzförmig. Griffel 3. Blu-menblätter zweitheilig, doppelt länger als der Kelch. 2J..Mai—Juli, ln montanen und subalpinen Wäldern. Inden Alpen auf dem Splügen , Gotthard, Jaman, Brezon etc.,dann auf den Voirons bei Genf und auf der Dole unddem Mont-Tendre im Jura.
S. S. media Yill. (Alsinc media L.) lliihnerdarm.Stengel aufliegend, einzeilig behaart. Blätter eirund, ge-stielt, obere sitzend. Blumenblätter zweitheilig, meistkürzer als der Kelch. Stauhgefässe oft unter 10. Griffel3 oder 5. 0 Frühling. Das gemeinste l nkraut. Mangibt es den Vögeln zum Futter, verwechselt aber gerndie Anagalis-Arten damit.
G. S. graminea /.. Stengel ausgebreitet, ükantig.Blätter lineal-Ianzelt, kahl, unten gewimpert. Bracteentrocken, am Rande gewimpert. Blumenblätter ätheilig,so lang als der Kelch. 1—2'. 2}. Aut Wiesen und inHecken durch die ganze ebene Schweiz ( Freiburg,Thun, Solothurn, Vivis, Lausanne, Genf, Chur etc.);auch in der montanen Region (bei Chur).
7. S. uliijinosa Murray. (Larbrea aquatica St. I/il.)Stengel ausgebreitet, kahl, V 2 —1' lang. Blätter sitzend,länglich-lanzett, kahl, unten gewimpert. Bracteen trocken,am Rande kahl. Blumenblätter 2theilig, kürzer als derKelch. 0 Auf wasserreichen Stellen von der Tiefe bisan 6000' ü. M. Bei Lauis (Lugano), Bern, Zofingen,Montreux, Vivis, auf der Dole, Saleve, im Misox undOber-Engadin. Sommer.