Caryophylleae.
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Ober-Engadin , beim Ilospitium auf dem grossen Bernhard,auf dem Splügen, Getroz, über Zurmatt. Arenaria serp.viscida. Wurde zuerst von Hrn. Ilauptmunn v. Salis,wohnhaft in Marsclilins, als eine von A. serpijllifolia we-sentlich verschiedene Art angeführt und von Prof. Kochnach ihm benannt.
4. A. Intuifolia L. Blätter borstig-pfriemenförmig.Stengel gahelig-verästelt, 4“ hoch. Kelchblätter lanzelt-pfriemcnformig, örippig, länger als die Krone. Auf dürrenStellen der Ebene in der westlichen Schweiz. Bei Genf,im Waadtland hei St. Triphon, aux Pierettes und vielenandern Orten dieses Cantons.
. , Perennirende. 4 -
5. A. fusriculaln Jucq. Blätter horstenförmig, in denBlattachseln gebüschelt. Kelchblätter lanzett, pfriemen-rörniig ausgehend , länger als die Krone , weiss mit grünerMittelrippe, die manchmal aus zwei Streifen bestellt.2—6". Auf steinigen Stellen hei Neuss, Neuenburg, Gran-son, Montreux, Allen, Martinach; dann auch in mon-tanen und subalpinen Thälern, bei Sleinsberg im Unter-Engadin , heim Wormser Bad, ä la Yallec d’Abondance(Savojen) und hei Zennatten im Wallis (die von letztermStandort ist die . 4 . mucronata DC.)
fi. A. reenrra D ahl. Blätter lineal-pfriemenformig,gewöhnlich gebogen (besonders die der unfruchtbaren Schosseund unentwickelten Aeste in den untern Blattachseln).Stengel rasenbildend , 2—3". Blumenblätter nicht längerals der Kelch. Auf dürren Weiden der alpinen Region.Auf dem Bernina, St. Bernhard, Gotthard, Simplon,Furka , Isenslock , Fräla.
7. A. vema L. Ganz wie vorige, mit Ausnahme, dassdie Blumenblätter länger als der Kelch sind. 2—4". Eben-falls auf alpinen und subalpinen Weiden sowohl in denAlpen als im Jura häufig. Steigt auch in die montaneRegion (Wormser Bad) und in die Ebene (Roche) herab.Die A. recurva dürfte wohl mit dieser zusammcnfallen.
8. A. sedoides M. (Ahine sedoides Froelich.) Blätterlanzett-lineal, örippig, ganz kahl. Steng;el rasenbildend,unterhalb sehr ästig, i’/g". Blümchen gewöhnlich 2 ander Spitze der Aeste. Kelchblätter eirund, spitzig, örippig,