Caryophylleae.
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wenig kürzer als die Krone (an meinem Exemplar scheinensie gleich lang zu sein). Auf den höchsten Alpenweiden,jedoch sehr selten. Ich besitze ein Exemplar , das ich einstauf dem Calanda hei Chur sammelte und unter meinerA. verna aufhewahrte. Bestimmung und Standort sindganz sicher. Sonst kommt diese Art nach Frölich imAlgau vor.
!). A. lanceolala All. Blätter aus einer rundlichenBasis lanzelt, gewöhnlich örippig, sehr kurz gewimpert.Stengel rasenhildeml, sehr ästig, t", länger hei den tiefervorkommenden Formen. Blumen sehr kurz gestielt, zut-3 an der Spitze der Aeste. Kelchblätter lanzett, solang als die Krone. An Kalkfelsen , sehr selten und nurin üraubündeu auf dem l’ebergang des Levironu ins be-nachbarte Val di I.ivino (oberes Veltlin), in einer Höhevon wenigstens 8000'.
** Krone länger als der Kelch. 2J.
. Kleinblumig.
10. A. sphagnoides Frocli r h. (Skllaria biflora L. Sa-btilina biflora Reich.) Stengel ästig, rasenbildend, 1".Blätter linienförmig, kahl, ungerippt. Blumen einzeln,selten zwei, am Ende der Aeste. Kelch zur Blütliezeitgeschlossen, so dass die Blümchen das Aussehen derSilene acaulis haben. Kelchblätter örippig, kürzer als dieKrone. Kapsel einfach öklappig. Auf alpinen und niva-len Weiden. In Graubünden auf dem Levironc, demStelvio , wo man nach Cmbrail ablenkt, auf dem Slräla;dann au Sommet de l’arrete d’Alesse pres du Creux Je-mant und auf dem Panerossaz in den Alpen von Bex.
11. A. poljgonoidei Wulf. Blätter lineal, nach hintenverschmälert, ungerippt. Stengel aufliegend, rasenbildend.Blumenstiele 1—2blumig, achselständig. Kelchblättercirund-lanzett, kürzer als Krone. Kapsel öklappig: Klap-pen an der Spitze gespalten. Gleicht so sehr der vorigenArt, dass, wenn man die Früchte nicht untersucht, mansic leicht als eine Schattenform derselben halten könnte.Kommt auch auf alpinen Weiden gewöhnlich zwischenSteinen vor. Findet sich auf der ganzen Alpenkette.
12. .1. biflora L. Blätter fast rund, stumpf, kurzgestielt, hinterhall) gewimpert. Stengel ganz aufliegend,