Buch 
Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
Seite
124
JPEG-Download
 

12*

Cucurbitnceae.

XIV. Klasse.

Pepoulferae,

XXXVIIE. Familie.

Cucurbitaceen (Cucurbitaceae).

Blülhen von getrenntem Geschlecht. Kelch5spaltig. Krone ans 5 freien oder verwachsenen,auf dem Kelche stehenden Blumenblättern be-stehend. Staubgefässc 5, allein gewöhnlichdurch Verwachsung zweier laare 3, auf demKelche. Ovarium untenständig, so dass dieübrigen Bliithenlheile über ihm stehen. Griffel 1mit 35 Narben. Frucht eine fleischige Kürbis-frucht mit wandständigen getheillen Placenten.Samen aus einem geraden Keim ohne Albuinenbestehend. Liegende oder kletternde grosseKräuter, die sich mit Ranken an andere Pflanzenbefestigen. Ihre Früchte sind bei den meistenessbar, bei einigen jedoch auch schädlich. An-gebaut werden bei uns :

1) Der Kürbis (Cucurbita Pepo L.), dessenFrüchte bei einer Art (C. maxima Puh.) sogross werden, dass ein Mann sie kaum auf-heben kann. Das Fleisch derselben wird ge-gessen und ln Belgien und Frankreich undselbst in Genf auf dem Markte stückweiseverkauft. In der deutschen Schweiz pflanztman die weniger grossen Arten an und gibtsie dem Vieh. Aus den Samen macht manOel und eine Art Mandelmilch.