Cucurbitaceae.
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2) Die Gurke oder Cuciimer (Cucumis salivus I..).Diese wird dagegen mehr in Deutschland ge-baut, wo sie fuderweise zu Markte gebrachtwird. Ihre Früchte liefern ein gutes Gemüse,das jedoch von vielen Leuten wegen dem Auf-stossen, das sie verursachen, nicht geliebtwird.
3) Die Melone (Cucumio Mols I..), die um ihrersüssen Früchte willen mit grosser Sorgfalt inGärten gezogen wird.
liryonln.
Krone 5theilig. Stauhsefässe zu 3 verwachsen.GrilTel 3lheilig. Frucht eine runde, 3l'ücherigeBeere.
1. II. dioica Jacq. Geschlechter stammgetrennt. Bee-ren rotli. 6 — 8' lang. 4- In Hecken. Häutig hei Genf,in der Waadt, C. Neuenburg, Bern, Solothurn, Basel,bei Latsch im Tyrol unweit der Bündnergrenze. Juni.
2. B. aiba L. Zaunrübe. Geschlechter stielgetrennt.Beeren schwarz. 6— 8". 4- In Hecken , jedoch bloss beiChur am Wege nach dem Yoral. Juni. Die YN urzel dieserrflanze ist ein drastisches Arzneimittel, das jedoch jetztweniger als früher gebraucht wird, ohne Zweifel, weites durchs Trocknen seine Eigenschaften zum Theil ein-büsst. Auch kann eben so gut die Wurzel der 15. dioicagenommen werden.
XV. Klasse.
Parietales.
Blülhen vollkommen, regelmässig oder un-regelmässig. Slaubgelässe von bestimmter (5) oderunbestimmter Anzahl. Frucht eine eiufächerige Kap-sel, die an der Mitte der Klappen die Samen trägt.