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Yiolaceae.
zugespifzt, zerschlitzt-gew impert. Blumen gross, violett. 4-ln Gebüsch und Wäldern bis in die subalpine Kcgion sehrgemein. April und .Mai. Von dieser zur vorigen gibt esviele Lebergange.
8. V. lactea Sm. Mütter lünglich-lanzelt, am Stielkaum oder gar nicht herzförmig. Aflerblätlchon lineal-lanzett, hinterhalb verschieden eingeschnitten, vorderhalbfast ganz. Illumen von mittlerer Grösse und blassblauoder vveisslic.h. 5—8". 2J. Auf Sümpfen bei Ins, Gain-peln, Murten, Genf und wahrscheinlich noch vielfachanderwärts auf ähnlichem Standorte. Sommer. I'. stag-nina Kit.
9. V. pevsicifoUa auct. Eine besser genährte und ganzaufrechte Form der vorigen und die grösste dieser Gruppe, V.Blätter länglich-lanzett, hinterhalb kaum oder gar nichtherzförmig. Afterblättchen (namentlich die mittlern) blatt-artig , länger als der lllattsliel und bloss unterhalb schwacheingeschnittcn-gesägt. 4- Auf Sümpfen oder feuchtenWiesen. In der Schweiz selten. Ich verdanke mehrereExemplare Hrn. Boissier, der sie in Menge bei Orbesammelte. Sommer. Da die Blätter unserer Pflanze pu-bescirend sind , so muss sie als Kochs v. elalior angesehenwerden. Seine V. pratensis ist die kahle Form davon,die sich schon mehr der lacteu nähert.
10. F. mirabilis /.. Erste Blumen auf wurzelständi-gen Stielen mit ausgebildeter Krone; die spätem ohneKrone, stengelständig. Blätter rundlich-eirund, herz-förmig. 5 — 12". In Bergwäldern und Gebüsch. 2).Frühling. Nicht selten. Bei Winterthur, am Katzensec,bei derManegg, Chur, im Domleschg, Calauca-Thal, beiGenf, Basel, Ilex und Lnter-Wallis.
tt Waldveilchen. Dischidium.
Blumen einfarbig, gelb.
11. F. biflora /.. Stengel aufrecht, 5", meist 2blät-terig und Sblumig. Blätter nierenförmig. Aflerblättchenganzrandig. 2). In schattigen subalpinen und alpinenW äldern des Jura und der Alpen (Glarus, Graubünden,Wallis, Waadt, Savojen, Beeidet etc.). Sommer.