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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Yiolaceae.

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" ttt Stiefmütterchon. Jncen der Allen.

Blumen Sfarbig, Sfarliig oder einfarbig. Karbe schlauch-. förmig.

12. V. trkolor /.. Blätter gekerbt, untere eirund.Afterblättchen liederig ringeschnitten : der Endlappen sehrgross gekerbt,/S1 ' In aufgelockerteni Boden (i),sonst 2).. Auf Aeckern , Schutt, in Wiesen etc., durchdie ganze Schweiz; auch in den Alpenthälern. Ist unter demKamen Herba Jaceae in den Apotheken. Man hält dasStiefmütterchen, Peru«, auch zur Zierde in Gärten, häu-tiger jedoch noch die grossbluinige I . alluica. Es ist zu-weilen kleinblumig (V. arivmis nuct.J.

13. V. grundißora L. V. sudetica Willd. Y.luleaSm.Blätter gekerbt, untere eirund. Afterblättcben lingerig ge-theilt: der Mittellappen etwas breiter als die übrigen, linien-förmig. 312". 2J. Auf alpinen und subalpinen Meiden,nicht selten im Jura und den Alpen. Bei La Chauv-de-Fonds,Brevine , auf dem Pilatus, Faulhorn, Stockhorn, Keunenen,Grindelwald, Irsern. Sommer. Die Blumen sind bis-weilen ganz gelb.

14. F. heteroplitjHa Bert. V. declinata II'. et K.fBlätter gekerbt, die untern länglich, die Obern lincal-hnzelt.Afterblättchen fingerig-getheilt: der Mittellappen etwas brei-ter als die übrigen linienfürmigen. U6". Bloss aul denausser der Schweiz gelegenen Corni di Canzo. Sommer.

13. V. calcarata L. Blätter gekerbt, eirund oder dieobern länglich-lanzett. Aftcrblättchen ganz oder ötheiligoder (iederig cingeschnitten. Sporn so lang als die Blu-menblätter. Stengel einblumig, aufrecht, 5" und dar-über. Blumen bis 1" im Durchmesser, gewöhnlich violett,sehr selten gelb. 2J. Sommer. Auf alpinen AVeiden durchdie ganze Alpenkctte. Auch auf den höchsten Stellen deswestlichen Jura (Keculet).

16. Y.cenisia L. Blätter ganzrandig, die untern ei-rund , die obern länglich, l'ntere Afterblättchen pfriemen-förmig. Stengel unten aufliegend, 3". Auf den Waadt-länder- und lnter-Walliser-Alpen im Gerölle. 2|. Sommer.(Enzeindaz, Panerossaz, lrapioz, Fouly, ltothhorn,Gemmi etc.)

Die V. sciaphila Koch muss zur V. hirta gezogenwerden, von der sie sich bloss durch kahle Früchte aus-

Morilzi. Q