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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Droseraceae.

zeichnet. Sie kommt »ach l'. v. Salis an schattigen Stellender montanen und subalpinen Hegion vor.

XI.. Familie.

Droseruceen (Droseraceae).

Ke 1 c h äblätterig oder 5spaltig. Krone 5blät-lerig auf dem Thalamus. Staubgefässc 5, frei.Ovariura frei, 1 3fächerig. Griffel 35.Frucht eine 1 3fächcrige Kapsel mit wandsliiu-digcn Placenlen. Samen ein gerader Keim inder Axe eines Eiweisses. Kleine Sumpfkniutermit blättern, die vor der Entwicklung von obennach unten eingerollt sind.

llroHern.

Kelch 5spaltig. Krone 5blälterig. Griffel 35,zweispaltig. Kapsel einfächerig, 3 5klappig.Sumpfkräutchen mit wurzelsländigen blättern, diemit langen Haaren besetzt sind. Aus diesen Haa-ren schwitzt eine Feuchtigkeit, die an der Sonnewie Tliau schimmert (daher Sonnenthau), scharfist und früher in der Magie eine grosse Hollespielte. An den blättern längen sich auch kleineMücken, die ohne Zweifel am ausgeschwilztenSafte kleben bleiben und nachher vom blatte ein-geschlossen werden, indem dasselbe, von den be-vvegungen des Fhieres gereizt, sich umbiegt.

1 . D. rolunJifolia L. Blätter kreisrund, dreifach kür-zer als der Schaft. 54". Auf Torfsümpfen durcli dieganze Schweiz, sowohl im flachen Lande als auf dem Juraund den Alpen. (Katzensee, Basel, Yivis, Boche, Yalleede Joux, les llousses, Davos, Ober-Engadin etc.) Julibis August. 0 ?

2. I). obovata 31. et K. Blätter umgekehrt-eirund.Schaft aufrecht, dreimal länger als die Blätter. 5 4".rsarben umgekehrt-eirund, ausgerandet. 2k Bei uns zweifel-haft. Ich habe vom Katzensee (wo sie lleer angibt) undaus dem Marais de Lossy bei Genf Pflanzen, die die an-