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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Monolropeae.

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oder länger als ihr Stiel. Staubfäden gerade. Griffel kurz,gerade, mit äspaltiger Narbe. 59". 2). Sommer. Indunkeln und etwas feuchten Wäldern von der Ebene anbis in die alpinen Thäler (Engadin, Nicolai - Thal), aufder Molassc (Voirons, Gurten, Irchel) wie im Jura (beiSolothurn, Longirod., am Saleve). Steigt im Engadin bis6500' ü. M.

5. P. «fftindn L. Illälter eirund, spitzig, gesägt.Blumen griinlichweiss, in eine einseitige Traube gestellt.35". 2J. In feuchten, schattigen Tannenwäldern dermontanen und subalpinen Region; häufig in den Alpen,dem Jura und den Molassenbergen. Sommer.

tf Blumen einzeln.

6. P. u tiiflora L. Schaft cinhlumig, 23. Blätterrundlich. 2J. Im Moose dunkler Tannenwälder, am Kusseder Alpen, so wie auch bis in die alpinen Hohen der-selben. Nicht selten in den Cantonen Waadt, Wallis,Bern, Luzern, Graubiinden. Kehlt den andern Bergen.

LXI. Familie.

Mouotropeen (Monolropeae).

Stimmen mil den Pyrolaceen fast in allen Punk-ten überein, haben jedoch schildförmige, quer-aufspringende Staubbeutel. Im Habitus gleichensie mehr den nicht grün gefärbten Orobanchenund leben auch wie diese auf den Wurzeln an-derer Gewächse. Es sind die Orobancheen dergrossen Gruppe der Heideln.

.Vlonotropi».

Kelch 4äblättcrig (wie die Krone schmulzig-weiss). Krone 4ablätlerig: Blumenblätter untengesackt. Staubgefässe 810. Kapsel 4älächerig,fachw eise aufspringend , mit einer centralen , flei-schigen Ilacenta.