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Bignoniaceen und Acanthaceen.
>on diesen hauptsächlich wegen der Slruklur desSamens, der hier kein Eiweiss besitzt, getrennt.Viele davon haben sehr schöne Blumen und wer-den daher als Zierpflanzen in Gärten und Töpfengehalten. Unter diesen sind besonders hervor-zuheben :
t. Die Calalpa (Catalpa syringaefolia Sims), ein grosserBaum mit herrlichen Blumentrauben und walzigen, fingers-dicken Früchten. F.r stammt aus Nordamerika lind Japanund hält hei uns die Winter im Freien aus.
2. Tecoma (Bignonia) radicans Juss. Aus Nordamerika,mit rotligellien grossen lllumen. Ein kletternder Strauch,der zur Bekleidung von Mauern dient und unsere Winterebenfalls gut aushält.
3. Die Sesampflanze (Sesamum orientale I..). Ausihren Samen wird im Orient und iu Indien ein essbaresOel gepresst, das schon den Alten bekannt war.
4. Die Bärenklau (Acanlhus mollis und spinosus) , diein den Ländern des Mittelmeers wächst und bei den altenGriechen und Römern beliebt war. Sic ahmten auf denkorinthischen Säulen das Laubwerk derselben nach.
LXVII1. Familie.
Scropliularineen (Scrophulurineae).
Kelch einblätterig, regelmässig, äspaltig.Krone einblätterig, ungleich 5spaltig, bei denmeisten 2lippig. Staub gef iisse 4, auf derKrone, 2mächtig, d. h. 2 grössere und 2 kleinere,der fünfte oft rudimentär. Stempel aus einemOvarium, einem Griffel und einer Narbe bestehend.Frucht eine 2fiicherige Kapsel mit cenlralstän-diger I’lacenla. S a in e n zahlreich mit Albuinen.— Kräuter mit abwechselnden oder gegenüber-stehenden Blättern und von verschiedenartigem