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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Scrophularineae.

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Aussehen. Sie besitzen , jedoch meist in geringermGrade etwas von den betäubenden Eigenschaftender Täublinge und sind grösstenlheils ohne Nutzenfür den Menschen. Her Fingerhut und Ehrenpreissind officinell.

Erste '/.Hilft. Illiinantlieae.

Die Antheren (Staubbeutel) haben an der BasisSpitzen. Staubaefässe ^mächtig. Blätter abwech-selnd.

Tozzin.

Kelch äzälmig. Krone 2|jppjg, röhrig: die Lap-pen der Lippen fast gleich. Ovarium 2fächerig:Fächer 2sainig. Frucht durch Fehlschlagen ein-fächerig , einsaniig.

t. T. alpin» /.. Ein V 21 hohes Kraut mit iikan-tigem Stengel, gelben Illumen und einer schuppigen Wur-zel. Es findet sich auf schattigen Stellen und auf fettenWiegen durch den ganzen Jura von Genf bis Solothurnund in den Alpen von Künden bis nach Savojen, gewöhn-lich in der alpinen und subalpinen ltegion. Soll auch aufdein Rigi und Speer, so wie bei Einsiedeln Vorkommen.Juni und Juli.

.'tlelflinpyriiiii.

Kelch 4-spaKig. Kapselfächer 2samig. Samen glatt.Einjährige Kräuter mit gefärbten grossen Bracteen(Nebenblätter). Werden durchs Trocknen schwarz.

1. M. crislalum L. Blumenröhre Hantig, dicht.Bracteen herzförmig, kainmförmig gezahnt, griin. t.An Waldrändern und Gebüsch der westlichen Schweiz beiRoche, Chillon, Box und überhaupt durch die ganzeWaadt, Genf, so wie auch im Jura hei Sonvillier, demWässerfall etc. Sommer.

2. M.arrense L. Blumenähre schlaff, Hantig. Bracteeneirund, lanzett zugespitzt, roth, liederig gezähnt. I'.In Aeckern durch die ganze ebene Schweiz. Sommer. Einschönes Unkraut.