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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Lemnaceae.

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XXXVIII. Klasse.

Fluvialeg.

Blülhen ohne Perigon; seilen mit einem rudi-mentären und noch seltener mit einem vollkom-menen Perigon; die Geschlechter sind getrennt.Stempel einer oder mehrere in den Blattachseln,frei. Frucht meist einsamig, nicht aufspringend.Samen ohne Eiweiss. Kleine Wasserpflanzenmit abwechselnd stehenden Blättern, kleinen,achselständigen Blülhen, in denen man verküm-merte Bliilhenkolben wie bei den Aroideen er-kennen will.

CVIII. Familie.

Lemnaceen (Lemnaceae).

Perigon (Scheide?) einblätterig, zusammen-gedrückt, ganz oder gezähnell. Staubgefässe 2,die sich nach einander entwickeln und 2(acherige,der Länge nach aufspringende Staubbeutel tragen.Stempel sitzend, mit einfächerigem Ovariura,kurzem Griffel und stumpfer Narbe. Frucht einein- oder vielsamiger Schlauch oder eine ringsumaufspringende Kapsel. Sehr kleine Kräuter, dieschwimmend in stehendem Wasser leben. Sie be-stehen aus mehrern blattartigen, linsenförmigen,an einander gereihten Theilen ; aus den Arlicu-lationen schicken sie feine Wurzeln nach untenund nach oben entwickeln sie die Blüthenthcilc.

Lenins.

Wasserlinsen. Charakter wie oben.