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Lentnaceae.
1. L. trisulca L. Blatter (erweiterte Stengcltheile) lan-zett, später gestielt. W urzeln einzeln. 0 Mai und Juni.Nach Haller bei Basel, Friedlingen, Herzogenbuchsee, Aigle.Nach Hegetschweiler und Heer im Katzensee. Nach Gaudinbei Neuss.
2. L.jmhjrhiza L. Blätter rundlich-eirund, ungcstielt.Wurzelfasern gebiischelt. 0 Bei Noville nach Haller, beiNeuss nach Gaudin, im Bheintbal nach Hegetschweiler,bei Genf nach Keuter.
3. L. minor L. Blätter umgekehrt-eirund, auf beidenSeilen flach, ungestielt. Wurzelfasern einzeln. 0 Gemeinauf allen stehenden Wassern der Schweiz.
U. 1.. i/ibbu L. Blätter umgekehrt-eirund, auf deruntern Seite schwammig-convex , ungestielt. Wurzelfaserneinzeln. Nach Gaudin bei Neuss, nach Yaucher bei Genfin Gesellschaft der L. minor.
CIX. Familie.
Najaden (Najadvae).
Bl ü Ilten mit getrennten Geschlechtern oderZwitter. Perigon scheideuarlig, 4lheilig oder 0.Slauhgefässe 1—4. Stempel aus 1 bis4 sitzenden Ovarien bestehend. Frucht aus1 — 4 einfacherigen, einsamigeu , freien , hartenoder ausserhalb etwas fleischigen Karpellen (welchealso hier im Grunde N'üsschen oder kleine Stein-früchte sind) bestehend. Wasserpflanzen mit ge-wöhnlichen Stengeln und Blättern.
VnjftH.
ßlülhen getrennten Geschlechts. Männlicheßlülhen in einer 2spilzigen Scheide, die einen4fächerigen Staubbeutel eng umgibt, bestehend.Weibliche Blüthen ohne Perigon oder Scheide.Stempel mit einem sitzenden Ovarium, einemkurzen Grill'el und 2—3 Narben.