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Orchiileae.
IflalnxiH.
Perigon abslolieml. (iriirel sehr kurz, obenungeflügelt. Staubbeutel cndsländig. Pollen wachs-artig, zu 4- länglichen .Massen zusammengeballt.Frucht nicht gewunden. Stengel an der Basiszwiebelartig verdickt. Wurzel faserig.
t. .)/. monophyllos S uartz. Stengel einblätterig, drei-kantig. Laliellum concav, zugespitzt. 6—9". 2J. Juli.In Wäldern von der montanen bis in die alpine Region,jedoch selten und nur einzeln. Im (',. Glarus bei Matt,über Mollis, im I.inthtlial im Gebüsch längs der I.inth;bei St- Moritz im Ober-Engadin, auf dem Briinig nachLungern zu, im I.auterbrunnen-Thal heim Staubbach undzwischen Trachsellauincn und dem Sclunadribach.
Cnrnllorhizn.
Perigon durch das Zusammentrelen des unternPerigonlappen mit dem I.abellum 21ippig. I.a-hellum ungelheilt, ungespornl. Pollen aus vierwachsarligen Kügelchen bestehend. Wurzeln co-rallenartig.
1 . C. Ilalleri Rieh. Ein 3—9" hohes schwaches Pflänz-chen mit gelbgrünen Blümchen, welches in montanen undsubalpinen Wäldern auf steinigem wohl mit Ilumus ver-sehenem Boden wächst, ln den Alpen von Glarus, derW aadt und des Berner Oberlands hin und wieder; imJura der Cantone Waadt, \euenburg, Solothurn, Baselund wwahrscheinlich auch Bern, nicht selten; sodann auchzwischen Bern und Hüggisberg. Sommer. 4
Spirant he«.
Perigon 21ippig. I.abellum ungelheill, un-gespornt, hinten nach oben gekrümmt und rinnen-artig ausgehöhlt. Schnäbelehen mit eirunder La-melle , an der Spitze gespalten. Frucht nichtgewunden. Wurzeln aus 2 — 4- verdickten oderknollenartigen Fasern gebildet. Blumeutraube ge-dreht, weiss.
t. S. aestivalis Rieh. Blätter lineal-lanzett. 4—10".2J. Sommer. Wächst in sumpfigen Wiesen der ebenenSchweiz und w urdc schon beobachtet bei Genf, INeuss,