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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Orchideae.

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Roclu-, Herten, Lausanne, Peterlingen, Neuenburg, See-dorf, am Thuner-See, zwischen Meiringen und der Wylcr-Briirke, am Katzensee, bei RilTerschwyl.

2. S. aulumnalis Rieh. Blätter eirund. 69". ZJ.Herbst. Auf nnfruchlbaren, dürren Stellen. Nicht seltenbei Genf und durchs Waadtland bis nach l'nler-Wallis;seltener bei Peterlingen, Orbe, um den Thuner-See,Bodensee, Basel und Zürich herum.

Uondyera.

leriiion 2lippjg. Labellum ungctheilt, breitgesackt, biiiten nach oben iiekrünunt. Schnä-belchen lamellenarlig, gespalten. Frucht nichtgewunden. Wurzeln ästig mit 'Wurzelscliossen.Jlluinenlraube weiss, spiralartig gewunden.

t. G.tcpens R. Rr. Wurzel listig, kriechend. Stengelunterhalb blätterig, h7". Blätter eirund, gestielt, netz-aderig. 2}. Sommer. In Tannenwäldern der Ebene undmontanen Region, sow ohl im Jura (Fernere, Moulier-Granval, Cortebert, Valengin etc.) als in den Alpen (Aigle,Seimbranchier, Grüsisberg bei Thun, Chur) und den Mo-lassenbergen (Bern , Freiburg, Zürich etc.).

\eotfla.

Perigon lielniförmig. Labellum ungespornt, vornerweitert, 2lappig. Schnübelchen zungenformig,gauz. Pollen mehlartig. Frucht nicht gewunden.Wurzel dicht und dick faserig.

t. N. iSidus-avis Rieh. Ophrijs I\'idus-avis /,. Einefusshohe, holzfarbige, blattlose Pflanze vom Aussehen derSommerwurzen , deren Blumen von der gleichen Farbesind. Sie wächst in dunkeln Wäldern parasitisch aufBaumwurzeln, am liebsten in Buchenwäldern, und findetsich in der ganzen Schweiz bis in die subalpine Region.Mai und Juni.

Llsfera.

Perigontheile helmartig zusammenneigend. La-bellum ungespornt, zw eilappig. Pollen mehlartig.Frucht nicht gewunden. Wurzeln faserig. Blülhenunansehnlich, grünlich.