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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Gramineae.

Schweiz. Sie steigt bis in die alpine Region. Blüht vomMürz bis in den Juni. An schattigen Stellen nimmt dieseArt eine verlängerte Gestalt an und nähert sich daun derS. elongata Ilost.

2. S. disticha Pcrs. Aehrc eirund oder lünglich-cirund,2zei!ig. Aehrchcn 5 (ihluinig. Die untere der beson-dern Spelzen ist unhegrannt oder kurz hegrannt. Blätterhorstenfönnig. U12". 2). Auf alpinen Meiden des

U'r- und Flyschgebirgs. Nicht selten in Graubünden, sel-tener in Glarus, Tessin und Waliis. Sommer.

S. sphaerocephala Ard. Aehre kugelig. Aehrchenmeist öblumig. Die untern der besondern Spelzen vornausgerandet, mit einer kleinen Granne in der Ausrandung.Blätter schmal lineal, k 0". 4- An Felsen von Oher-italien ; so um den Comer-See herum. Mai und Juni.

Neunte Zunft. Aeenaceae.

Aehrchen 2- bis mehrblumig, das Endblümcheuoft verkümmernd. Bracleenspelzen gross, fastdas ganze Aehrchen einschliessend. Griffel sehrkurz oder 0, mit fiederigen Narben, die seitlichzwischen den Spelzen heraushangen.

Jtoelerin.

Aehrchen 2- bis mehrblumig. Blülhen Zwitter.Allgemeine Spelzen 2, zusannnengcdrückt, gekielt.Die untern der besondern Spelzen vorn mit einerSpitze oder Granne. Blüthenstand eine dichtereoder lockere Aehre.

t. A . cristata 1trs. Aehre ziemlich locker, unten oftunterbrochen. Blätter flach, gewimport. t2. 2J. Maiund Juni. Auf magern Weiden durch die ganze ebeneSchweiz, gemein.

2. K. valaiaca Gand. Aehre ziemlich dicht. Blättereingerollt, kahl, die der unlruchtbaren Wurzelschosseboistenartig. t I </ 2 '. 4 Mai bis Juli. Auf dürren

Hügeln in Unter - Wallis, gemein. Ebenso im Neuen-burgischen bei Cressier (Schuttlew orth), auf den hohemWeiden des Creux-du-Yan (Godet) und bei Neuenburg(Uapin).