Gramineae.
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3. K. hirsxcta (juud. Aelirc ziemlich dicht. BlätterBach, lineal, äusserst fein Behaart. Aehrchon 2—öblumig,meist init behaarten allgemeinen Spelzen. llalm uberhalbschwach filzig behaart. V 2 —1'■ 4- Sommer. A 11 f magernMeiden der alpinen Region , jedoch bloss in Ober-Wallis,•in Rheinwald und Ober-Engadin in Bünden und im be-nachbarten Yeltlin, im Gebiete des Urgebirgs, hier aberhäutig.
Aira.
Aehrchen 21>lumis;, selten SMumig, das dritteItliiniclien bisweilen bloss rudimentär. JilüllieuZwitter. Vom Rücken der untern der beiden be-sonder!) Spelzen geht eine in der Mitte geknickteoder ziemlich gerade Spelze aus. Besondere Spel-zen au der Basis behaart. Bliithenstand eine Rispe.
t. A. caespitosa I. . Blätter Bach. Rispe weitschweifig.Aehrchenstiele rauh, Grannen kaum eingebogen, untennicht gewunden, meist solang als die Spelze. 2—5'. 2J.April bis Juli. Auf wässerigen Stellen durch die ganzeSchweiz bis in die alpine Region, gemein. Die Aehrchensind gewöhnlich dunkelviolett, ausnahmsweise aber auchgrünlichgelb oder weisslich.
a. Granne doppelt länger als die Spelze. z\uf periodischüberschwemmtem Sande am Genfer-See. A. c. lil-toralis Guud.
2. A. (lexuosa L. Blätter borstenartig ; di« des Stengelsmit sehr kurzem abgestutzlem Züngchen (ein häutiger An-satz oben an der Blattscheide). Grannen geknickt undunten gewunden, länger als die Spelzen. Rispenäste ver-bogen. 4 . Auf Weiden und in Mäldern. In
Menge durch die alpine Region der Alpen, wo sie auchbis gegen die Ebene herabsteigt. Sodann auch bei Basel,nach Chaillet auf dem Chasseron im Jura und auf denYoirons bei Genf. Sommer.
5. A. caryopliyllca L. Blätter borstenförmig. Granneetwas geknickt, länger als die an der Basis kaum merk-lich behaarten Spelzen. Rispe aufrecht, mit dreilheiligenAesten. 2— 8 ". Q Mai und Juni. Auf Aeckern undSandstellen der Ebene, selten. In der Umgegend vonGenf, Neuss, Lausanne, Peterlingen, bei Basel und imuntern Theil des Misoxer-Thals in Bünden. iA muss