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Gramineae.
tredriickteni Rücken und mit den Arliculationenspäter abfallend. ftläulit; haben diese IShithen ander Jtasis bamnwollenarlii’e Haare).
Sect. I. Die Rispenuste stehen einzeln oder zu 2 ineinem Quirl.
1. P. annua L. Rispe ziemlich einseitig, auseinanderstehend, mit einzeln oder paarweise stehenden Aesten.Aehrchen länglich , 5 — 7blumig. Blümchen kahl. Halmetwas zusammengedrückt, schief ansteigend, (i—8“ lang.@ Ist das gemeinste Gras in der Schweiz , das überallund in erstaunlicher Menge an Wegen, in Aeckern undWiesen vorkommt und das ganze Jahr hindurch , beson-ders aber im Frühling, blüht. Es steigt bis in die alpineRegion, wo dann, wie gewöhnlich, die Aehrchen eineschmutzigviolett und weisslich geschachte Farbe ar.nehmen.Dies ist dann die P. supina Schrud.
2. P. laxa Haenke. Rispe länglich, an der Spitze oftüberhängend, mit fadenförmigen, einzeln oder paarweisestehenden glatten Aesten. Aehrchen eirund , meist drei-blumig, mit kurzhaarigen , freien oder unten durch Baum-wollenhaare verstrickten Illüthen. Blätter schmal lineal,mit länglichen, spitzigen Ziingchen. Wurzel faserig. 3— 5".2}. Sommer. Auf alpinen Weiden, durch alle Cantoneder Alpenkette, doch nicht häufig.
3. P. minor Gautl. Rispe länglich, bisweilen über-hängend , ziemlich zusammengezogen, mit einzeln oderpaarweise stehenden Aesten. Aehrchen länglich - eirund,4—öhlumig (doppelt grösser als bei voriger), mit kurz-haarigen , unten durch Baumwollenhaare verstrickten Blü-then. Blätter schmal lineal , mit länglichen, spitzigenZüngchen. Wurzel faserig. 5—6—9". 2}. Sommer. Aufalpinen Meiden, jedoch etwas selten. Wird in den Can-tonen Waadt, Wallis und Bern angegeben, dürfte sichaber auch in den übrigen Cantonen, die in der Alpen-kctte liegen , linden.
U. P. condnna Gaud. Rispe aufrecht, eirund, mitkurzen . einzeln oder paarweise gestellten, rauhen Aesten.Aehrchen zierlich 2zeilig, C — f Oblumig , mit Blümchen,die am Rücken seidenhaarig und unten frei. d. i. nichtdurch Baumwollenhaare verstrickt, sind. Blätter schmal