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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Gramineae.

6. B.sterilis /.. Rispe weitschweifig, schwebend, mit

langen hängenden Aesten. Aehrchen flach gedrückt mitlineal-pfriomförmigen Blüthenspelzen, deren Grannen längerals die Spelzen sind. Halm kahl. Blätter und Scheidenbehaart. 25'. 0 Sommer. An Wegen und Hecken,

überaus gemein durch die ganze ebene Schweiz.

7. B. leetnrum L. Rispe einseitig, überhängend, mitkurzen (nicht über 2" langen) Aesten. Aehrchen flachgedrückt, mit lineal - pfriemfürmigen Spelzen. Grannenungefähr so lang als die Spelzen, llalin oberhalb kurz-haarig. Gewöhnlich 1'. 0 Sommer. Auf Mauern, Felsen,an Wegen etc. fast durch die ganze ebene Schweiz. (BeiGenf, in der Waadt, Wallis, Bern, bei Ballstall, Basel,am Irchel, in Graubünden.)

Sect. II. Obere Blüthenspelze am Rande sehr kurzhaarig.

8. B. inermis Leijs. Rispe aufrecht: die untern Aestezu 5 6 gequirlt. Aehrchen lineal-lanzett. Untere oderäussere Blüthenspelze an der Spitze 2zähnig, mit einerSpitze zwischen den beiden Zähnchen. Obere Spelze amRande feinhaarig gewimpert. Blätter kahl, hei der Knos-pung gerollt. (Bei der folgenden sind sie gefalzt.) 23'.2). Sommer. In Wiesen, jedoch selten. Bei Basel und inUnter-Wallis. Ist vielleicht eher als eine Varietät derfolgenden Art anzusehen.

9. B. erectus Iluds. Rispe aufrecht: die untern Aeste

zu 3 6 gequirlt. Aehrchen lineal-lanzett. Untere lllii-thenspelze an der Spitze 2zähnig, mit einer Granne zwi-schen den beiden Zähnchen ; bisweilen sind auch dieseZähnchen oder eines derselben an die Granne angewachsen.Obere Blüthenspelze am Rande feinhaarig gewimpert.Wurzelblätter gewimpert. 2 3'. 2}. Juni und Juli,

ln Wiesen durch die ganze Schw eiz, häufig in so vor-herrschender Menge, dass er den Hauptbestandteil desHeus bildet.

10. B. atper Murr. Rispe ästig, schlaff hängend.

Aehrchen lineal-lanzett, 7 9blumig. Untere Blülhen-spelze an der Spitze äzähnig; obere am Rande feinhaarig.Granne kürzer als die Spelze. Blätter und die unternScheiden langhaarig. 54. 2J. Sommer. In Wäldern

und andern etwas schattigen mit Gebüsch bewachsenen