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Die Flora der Schweiz : mit besonderer Berücksichtigung ihrer Vertheilung nach allgemein physischen und geologischen Momenten / von A. Moritzi, Professor der Naturgeschichte an der Höhern Lehranstalt in Solothurn
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Gramineae.

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Stollen, häufig durch die ganze Schweiz sowohl in derEbene als auf den Bergen bis in die subalpine Region.Nähert sich mehr der Festuca gigantea als den andernBroiuus-Arten.

Zehnte Zunft. Ilordeaceae.

Aehrchen 2- bis mehrblumig, das Endblümchenverkümmert. Blülhen ungestielt. Grifl'el sehr kurzoder 0. Narben fiederig, unten zur Seite zwischenden Spelzen herausragend.

Uaudinin.

Aehrchen eine zusammengesetzte schlankeAehre bildend, in den Ausbiegungen der all-gemeinen Axe sitzend und anschmiegeud, vier-bis Tbluinig. Untere Bliilhenspelze am Kückeneine Granne tragend, die unten gewunden ist(wie Arena).

t. G. frayitis Becutv. Avcnti fragilis L. Aehrchenmeist öhlumig. Allgemeine Aehre mit articulirter Axe,an den Articulationen brüchig, t1'/ 2 '- Q Sommer.Auf angebauten Stellen, an Wegen etc. hin und wiederin der Waadt (Middes, Neuss, leterlingen etc.) und beiGenf.

Triticum.

Aehrchen 3- bis mehrblumig, in den Aus-biegungen der allgemeinen Aehrenaxe sitzend.Aeussere ßracleenspelzen (Kelch) gekielt. Dieuntere der besondern Bliitheuspelzen von derSpitze aus begrannt oder unbewehrt. Blütheu-stand eine Aehre.

t. T. repens. Quecken. Aehre zweizeilig. Aehrchenmeist 5blumig. Untere Blüthenspelze begrannt oder un-begrannt : Granne gewöhnlich kürzer als die Spelze. Wurzelkriechend. 25. 2J. Sommer. In Hecken, an Acker-

rändern und dergleichen Stellen durch die ganze ebeneSchweiz. Die lange , articulirte Wurzel dieser Pflanze istdie viel gebrauchte Radix Graminis der Apotheken ; sie