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Gramineae.
gibt ein schmackhaftes und gesundes, wenn auch etwasschwarzes, Ilrod ; ihr Stroh dient zu Slrohgeflechien, zuwelchem Zwecke es während der Blülhe abgesrhnitteuwird. Als Arzneimittel braucht man das Mehl und dieKleien. Wird gewöhnlich iin Herbst angesäet.
Eilfte Zunft. Olyreae.
Männliche Blülben oben am Halm eine Rispebildend , weibliche unten am Kolben stellend.
t Zen.
Wie oben.
— t. Z. Mays L. Jfays Zea Gaertn. Türkenkorn.Diese Getreideart hat ihre nördliche Grenze mit der desWeinstocks gemein ; im Süden hingegen gedeiht sie bisin die Tropenländer und ist dort sogar eines der wich-tigsten Nahrungsmittel für den Menschen, llei uns folgtsie dom Weinslock. Sie stammt aus dem südlichen Amerika,kam um das Jahr tt>20 nach Spanien und verbreitete sichvon dort aus über das ganze südliche Europa. Den obenangegebenen deutschen Namen soll sie nach Einigen davonhaben, dass sie zuerst aus der Türkei nach Deutschlandgekommen ist, nach Andern wegen der bartarligen Fäden(Griffel), die aus den weiblichen Zapfen heraushängen.Man heisst sie jedoch auch hie und da It 'älsehkom, wasvermulhen Hesse, dass sie auch aus Italien nach Deutsch-land gekommen ist. Das Mehl kann nicht zu Brod ge-backen werden, w enigstens nicht ohne Zuthat von andermMehl ; dagegen wird es auf andere Art gegessen. DerItaliäner rührt es mit Wasser an und erhält so seine Po-lenta , von der er sich Jahr aus Jahr ein nährt. Die un-reifen , noch in der Milch stehenden kolben werden ge-röstet eine sehr schmackhafte Speise. In Amerika bereitetman aus dem Mays ein berauschendes Getränk. Die Blätterbraucht man hie und da in der Schweiz zu Slrohsäckenoder Matrazen.
Zwölfte Zunft. Nardoideae.
Aehrcheu Zwitter, in den Ausbiegungen der